Sozialarbeit in der Postmoderne

Chancen für Beratung und Begleitstrukturen[1]

von Jesús Hernández-Aristu (Juni 2007)

In der Postmoderne, wie unsere Zeit von einigen SoziologenInnen bezeichnet wird, muss Sozialarbeit sich erneut definieren. Sozialarbeit muss sich nach den Bedürfnissen und Nöten der Menschen richten: Orientierungslosigkeit, Ambivalenz, Existenzprobleme, Fragen des Lebenssinns, Einsamkeit, Unsicherheit, Identitätsverlust breiten sich in allen Schichten der Bevölkerung aus. Dadurch gewinnt Sozialarbeit soziale Relevanz und allgemeine Gültigkeit und erhält zusätzlich neue Aufgaben, die sie durch Beratung und Lebensbegleitung zu beantworten sucht. Neue Methoden des kommunikativen Vorgehens zeichnen sich als geeignet für diese neuen Aufgaben ab.

Mannigfaltigkeit und Komplexität der Sozialen Arbeit

Heiko Kleve (2002) hat meines Erachtens sehr zutreffend Sozialarbeit sowohl in ihrer Geschichte als auch als Wissenschaft und Praxis in der Kategorie der Postmoderne angesiedelt. Die Begründung dafür liegt auf der Hand: Sozialarbeit kümmert sich von je her um die Verbindung von Gesellschaftssystemen, die entkoppelt sind, um mannigfaltige Sozialprobleme, die mal am Subjekt, mal an der Gesellschaft, mal an beiden liegen, um die Verschiedenheit ständig steigender sozialer Probleme und die daraus resultierenden Interventionsfelder[2]. Vielfalt und Komplexität, ja sogar Widersprüchlichkeit begleiten ihre Theorie und Praxis, ihre Reflexion und Deutung, sodass ein einheitliches Konzept der Theorie und des Berufsbildes der Sozialarbeit fast unmöglich ist. Diese Mannigfaltigkeit finden wir auch in den klassischen Methoden der Sozialarbeit wieder, mit denen SozialarbeiterInnen versuchen, sowohl Individuen als auch Gruppen, Gemeinden und Kollektiven zu helfen. Beispiel hierfür ist auch die "Inflation" der Interventions-Beratungs-Therapieformen und -Techniken (Nagel/Seifert 1979). Mary Richmond hat in ihren Schriften darauf hingewiesen, dass Sozialarbeit "die Kunst ist, unterschiedliche Dinge für unterschiedliche Menschen zu verrichten, um dadurch Besserungen für sich und die Gesellschaft zugleich zu erzielen" (zitiert bei Las Heras/Cortajarena 1979: 172). Schon in diesem Zitat erscheint etwas, was für Soziale Arbeit kennzeichnend ist, die Haltung des "und ... und" oder des "sowohl ... als auch" - gegenüber der Disjunktion des "entweder ... oder" - also sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft, unterschiedlich für jeden Einzelnen. Als ob das so einfach wäre. Das ist es aber, was Sozialarbeit ausmacht, was sie zu einem postmodernen Beruf macht.

Fragt man nach, was eigentlich Sozialarbeit ist, so erhält man äüßerst viele Antworten, die wir bereits in der Geschichte dieses Berufes vorfinden und die noch heute formuliert werden. Von Hilfe zur Anpassung des Einzelnen an die Gesellschaft bis hin zu revolutionärer Aktion zur Umwälzung der Gesellschaft. Alles passt unter den Deckbegriff der Sozialarbeit. Dies hat dazu geführt, Sozialarbeit als das zu definieren, was SozialarbeiterInnen tun. Niemand sollte sich also darüber wundern, dass in der Literatur ständig über die (neue) Identität der Sozialarbeit reflektiert wird, ohne eine endgültige Antwort zu finden. In diesen beiden Aspekten liegt der Grund, warum Sozialarbeit seit ihrem Entstehen postmoderne Züge aufweist.

Worin besteht diese Postmoderne, deren Charakterzüge die Sozialarbeit von Anfang an angenommen hat?

Mit dem Begriff der Postmoderne wird in der Fachliteratur schon seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts jene Gesellschaft bezeichnet, die an den Fundamenten der Industriegesellschaft rüttelt und sie zu überwinden trachtet. D. h. eine Gesellschaft, die sich nicht mehr auf die Fundamente beruft, auf denen die Industriegesellschaft beruhte, sondern neue Grundlagen für sich beansprucht. Auch wenn viele Autoren diese Definition der Postmoderne ablehnen, so bleibt doch die Tatsache unbestritten, die dieser Begriff zu umschrieben versucht. Es handelt sich um nichts anderes als die großen Wandlungen, die Umwälzungen, die in unserer Gesellschaft zu beobachten sind. Zygmunt Bauman (1995: 30) hat sie in Gegenüberstellung zur Industriegesellschaft gesetzt. Die Industriegesellschaft zeichnete sich als eine Gesellschaft der Ordnung ab, des Handelns, der Eindeutigkeit, der Klarheit, der Abgrenzung und Kontrolle. Im Gegensatz dazu zeichnet sich die Postmoderne gerade durch Chaos, Unordnung und Vielfalt aus. Ordnung und Ambivalenz sind gleichermaßen Produkte der modernen Praxis. Darum kommt Kleve (ebenda) zu der Schlussfolgerung: "Ebenso wenig wie die Praxis genügt auch die Theorie der Sozialarbeit keinem der modernen Ansprüche nach klarer Identität, nach Eindeutigkeit und klaren Grenzen. Vielmehr ist sowohl sozialarbeiterische Praxis als auch sozialarbeiterische Theorie mit Identität sprengender Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit beladen, kurz: mit Ambivalen" (S. 3). Sozialarbeit ist die Wissenschaft und der Beruf des "und ... und", des "sowohl ... als auch", und das stellt für SozialarbeiterInnen eine reizvolle, einzigartige und herausfordernde Aufgabe dar, die viele erst zu lernen haben, obwohl dies allzu oft vorausgesetzt wird. Darin besteht der Vorzug der Sozialarbeit, aber auch ihre Verantwortung.

Schluss mit der Beständigkeit, alles gerät in Fluss

Tatsächlich stellen wir seit Mitte der achziger Jahre des letzten Jahrhunderts, in vielen Ländern früher, Veränderungen in der Entwicklung der Industriegesellschaft fest, eine Art Revolution, eine stille Revolution, wie Beck es einmal formuliert hat (1997, S.12). Diese Revolution hat die Fundamente unserer Gesellschaft derart erschüttert, dass wir lange nicht mehr fußfassen konnten. Alles deutet darauf hin, dass das Kennzeichen unserer heutigen Gesellschaft "ständige Veränderung" ist und dazu führt, dass alles fliesst - panta rei, wie es Heraklit schon vor über zweitausend Jahren formuliert hat.

Soziologische Deutungstheorien unserer Zeit machen auf die Risiken aufmerksam, die die Verselbstständigung, die Abkopplung der Strukturen von den Subjekten, die sie ins Leben gerufen haben, nach sich zieht. Unsere Welt, einst in Staaten und geschlossene Gesellschaften unterteilt, wandelt sich heute zu einer offenen, grenzenlosen (einen?) Welt, zu einem globalen Dorf, zumindest was Güter und Märkte betrifft, nicht aber (alle) Menschen. Eine ambivalente Welt, die einerseits Optionen und Möglichkeiten Einzelner steigert, andererseits aber Armut, soziale Ungleichheiten und Abhängigkeiten mit sich bringt.

Diese Veränderungen sind an technologische Kommunikationsmittel gekoppelt, die uns gleichzeitig unterschiedliche Zeiten und soziale Bühnen vorführen und uns erleben lassen - oft dergestalt, dass der Empfänger nicht einmal Zeit hat, die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Nachrichten und gezeigten Welten zu verstehen, sie zu hinterfragen und viel weniger noch, sie zu integrieren. Auf dem Arbeitsmarkt geschieht Ähnliches: Die Industrie hat durch Technologisierung der Produktions- und Dienstleistungen die Arbeiter aus ihren Arbeitsplätzen vielfach herausgeworfen, so dass wir, eine Formulierung von Beck, eine "Brasilianisierung" der Arbeitskmärkte feststellen müssen, wo einige wenige hochqualifizierte Facharbeiter gutbezahlte und sichere Arbeitsplätze innehaben, während andere in zunehmender Zahl zu jederzeit austauschbaren Arbeitskräften geworden sind. Aber noch gravierender ist für die Sozialarbeit das Phänomen der Enttraditionalisierung gesellschaftlicher Normen, Werte und Verhaltensweisen. Die Ideale der Aufklärung und Emanzipation, Mündigkeit und Freiheit sind vielfach Wirklichkeit geworden. Doch andere Prinzipien und Errungenschaften wie Solidarität, Klassenzugehörigkeit, soziale Verantwortung und sozialer Zusammenhang sind verloren gegangen oder zumindest abgeschwächt worden. Damit aber treten neue soziale Probleme auf, von der breite Teile der Bevölkerung, wenn nicht alle, wie noch nie zuvor betroffen sind.

Der heutige Mensch muss sich ohne die Unterstützung der Tradition und der eigenen Lebenswelt in unserer komplexen Gesellschaft zurechtfinden. Jede/r muss für sich entscheiden, wie er/sie das eigene Leben gestaltet und was er tun, an welchen Werten er/sie sich orientieren will. Sicherlich eine breitgefächerte Auswahl an Möglichkeiten, was aber auch eine Vielfalt an Aufgaben und Einzelentscheidungen abverlangt und zu ganz unterschiedlichen, doch nebeneinander herlaufenden Lebensformen führt. All das bringt Chaos hervor, lässt Zusammenhänge und Zusammenhalt auseinander brechen, baut sie ab, macht sie durchlässig und bringt Entfremdung der Menschen mit sich. Wenn auch sehr kurz gefasst, so möchte ich doch auf einige Mängel oder Sozialnöte hinweisen, auf die Sozialarbeit eine Antwort zu geben hat: Identitätsverlust und damit verbundene Orientierungslosigkeit und Isolierung.

Identitätverlust, Isolierung und Orientierungslosigkeit breiten sich aus

Die Identität eines Menschen ist an zwei, schwer voneinander zu trennende Fragen gekoppelt, die auch einzeln betrachtet werden können. Die erste Frage: Wer bin ich? Und die zweite Frage: Was sagen andere, wer ich bin? Selbstbild und Fremdbild gehören zusammen. Doch beide setzen Gemeinschaft voraus. Es kann keine Identität, weder die in einer sich Selbst-Bezogenheit, noch die innerhalb einer Gemeinschaft entstehen, ohne ein Gegenüber, ohne das Du und die Gemeinschaft derer, die für das Individuum, die physische, psychische und soziale Umwelt ausmachen. Es ist eine alte soziologische (Mead) und sozialanthropologische Wahrheit (Buber), dass das Ich durch das Du entsteht. Doch das Du, Mensch und Gesellschaft sind Träger und Vermittler von Sprache, die wiederum Gesellschaft, Deutung und Bedeutung und daraus resultierende Handlungen in sich bergen. Damit sei aber nicht gesagt, dass jedes Mitglied einer Gesellschaft zur Kopie des anderen wärde, denn das Ich und der Andere halten das Gleich- und doch Unterschiedlichsein in der Balance des Zusammenhangs. Jede/r erkennt sich als Mitglied einer bestimmten Sprachgemeinschaft wieder, und wird als solches von den anderen erkannt, als Teil eines gemeinsamen Wir. Eigenbild als Antwort auf die Frage, wer bin ich, und Fremdbild als Antwort auf die Frage, was sagen die anderen wer ich bin, gehör(t)en (lange Zeit) zusammen, wie die beiden Seiten einer einzigen Münze. Auch wenn Autoren wie Habermas in der Identität eine Lebensaufgabe sahen, erhielt die einmal erworbene Identität eine Beständigkeit, die während des ganzen Lebens den Menschen als denselben erkennen ließ.

Doch in der "flüchtigen Moderne" (liquid modernity), wie Bauman unsere Zeit zu bezeichnen pflegt, ist es vielfach anders geworden. Wesentliche Elemente dessen, was Identität ausmacht, sind in Frage gestellt. Der Staat ist z.B. vielerorts als Bezugselement einer großen nationalen Identitätsgesellschaft in Frage gestellt, Aspekte seiner Souveränität werden an größere politische Einheiten abgegeben, mit denen sich der Einzelne kaum identifiziert, weil diese weitgefasstere Einheit zu groß und zu weit entfernt ist. Auf der Ebene der Lebenswelten sind soziale Rollen als Träger von Identität ebenso in Frage gestellt. Mann- oder Frausein ist nicht mehr an feste Rollenvorstellungen gebunden. Vater- und/oder Mutterschaft kann so oder so gestaltet werden. Es gibt kein Musterbeispiel, an dem Mann/Frau sich orientieren könnte. Berufe werden heute so schnell abgeschafft, wie andere neue kreiert werden. Berufe sind austauschbar geworden, wie ein neues Kleid, das an- und ausgezogen wird. "Stabilität erscheint fast als Lähmung" (Sennet 2000: 115). Identität hängt heute weniger von anderen ab, als von eigenen Entscheidungen, Bewertungen, Zielen und Vorstellungen.

Das mag natürlich auf der einen Seite dem Einzelnen Vielfältigkeit und Freiheit bringen, doch zugleich auch "Fragmentierung und Aufsplitterung" (Werder 1991) und als Folge Orientierungslosigkeit und Einsamkeit für viele Menschen. Der vielfach zitierte Bauman (2005) schreibt in einem seiner letzten Werke über Identität: "Jene Verortungen, an denen man früher Identität festgebunden hat (Arbeitstelle, Familie und Nachbarschaft), sind weder erreichbar, (und wenn, dann erwecken sie kaum Vertrauen) noch sind sie in der Lage, den Durst nach Gemeinsamkeit zu stillen, noch die Angst vor dem Allein- und Verlassensein abzumildern" (S. 71). Welten, die bis vor kurzer Zeit einheitlich erkennbar waren, fallen auseinander: Viele Menschen finden sich nicht mehr zurecht und die Kluft zwischen Lebenswelten, Mentalitäten, Generationen, Individuen und Gemeinschaften wird breiter und breiter. Nicht nur kollektive Identitäten geraten in die Krise, auch individuelle Identitäten kommen ins Wanken. Das Resultat sind verängstigte Massen, die eine gewisse Sicherheit in Standardverhalten suchen, jenen Glauben, Lebensstilen und Maßstäben , die als "Garderobe-Gemeinschaften" (Bauman ebenda: 72) fungieren und dem Einzelnen ein flüchtiges Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln können, wenn auch nur für kurze Zeit.

Vielfältigkeit, Mannigfaltigkeit, Flexibilität und Multioptionalität gehen zur gleichen Zeit (ambivalent) Hand in Hand mit Verlustängsten, fehlendem Engagement der Lebenswelten, und die Notwendigkeit, immer wieder für sich allein zu entscheiden. Was man hat, kann verloren gehen, was man ist, kann anders werden, was beschlossen wurde, muss nicht gehalten werden. Das Leben wird somit anstrengend und stressig, Gefühle der Unsicherheit und Ungewissheit breiten sich aus. Gemeinsamkeiten und Bindungen sind notwendiger als je zuvor, doch gleichzeitig werden sie befürchtet. Sie werden als Bedrohung für Freiheit angesehen und als Einschränkung eigener Chancen. Die Zukunft und das Leben selbst werden zu einem befristeten Projekt, Angst vor Isolierung ist die Kehrseite des sich Nicht-Binden-Wollens. Enrico bzw. Rico, wie er bei Sennet genannt wird, ist ein Prototyp dieser neuen postmodernen Befindlichkeit des Menschen. Dieser junge Mann, Vater zweier Kinder, Manager bei einer Firma, glaubt auf der einen Seite an die Tugenden frührer Zeiten, die jedoch gleichzeitig im Widerspruch zu den neuen Werten stehen, die er ebenso akzeptiert - selbst dann, wenn er und seine Familie Opfer der einen oder anderen werden. Dieser Mann, der sich zugleich nach den alten Werten sehnt, mit denen er erzogen wurde, lehnt sie für seine Kinder ab, weil sie in der heutigen Zeit eher ein Hindernis darstellen. Ein Mann voller Widersprüche, der an alles glaubt und an nichts, an nichts Festes, Endgültiges und Beständiges; der flexible Mensch, der im Innersten zum kranken, gekränkten und eingebildeten Wesen wird.

Beratung und Begleitung auf lokaler Ebene - Hauptaufgabe Sozialer Arbeit in der Postmoderne

Wir wollen kein negatives Bild unserer Zeit vermitteln, das ist keinesfalls unsere Absicht. Sondern wir möchten erkunden, worauf es in unserer Zeit hinsichtlich der Sozialarbeit ankommt. Kein Vorschlag, der andere ausschließt, sondern eher im Sinne eines Aufschlusses, einer Öffnung auf diese neue Situationen hin, eine Herausforderung. Es geht wieder einmal um die bereits erwähnte Haltung des "und ... und".

Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, soziale Integration, Menschenrechte bleiben auch in unserer Zeit als Prinzipien und Aufgaben weiter bestehen, selbstverständlich auch für die Sozialarbeit. Was jedoch unsere Zeit kennzeichnet, wenn es auch den Anfängen der Industrialisierung ähnelt, ist doch nicht dasselbe wie damals, als Sozialarbeit als Antwort auf die mannigfaltigen Probleme jener Zeit entstand. Heute rufen neue Lebensumstände Ängste sowie Unsicherheit und Ungewissheiten hervor und betreffen die meisten Menschen, eventuell sogar die Gesamtbevölkerung. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte die Sozialarbeit in einem gut ausgebauten Sozialstaat die Aufgabe und die Funktion, als letztes Teilsystem des Staates dafür zu sorgen, Mängel und soziale Nöte einzelner Personen oder Gruppen aufzufangen und zu überwinden, nämlich jene sozialen Missstände, die von anderen Teilsystemen nicht behoben werden konnten, etwa in der Schule, im Gesundheitswesen, auf dem Arbeitsmarkt, in der Familie. Doch heute liegen die Aufgaben der Sozialarbeit vielfach in der Beratung und Begleitung der Menschen, damit sie lernen, sich in einer undurchsichtigen, hochkomplizierten, enttraditionalisierten und widersprüchlichen Gesellschaft zurecht zu finden. Diese Aufgaben sind auf lokaler Ebene eher möglich - wobei lokal auch heißt: auf kommunaler Ebene, auf Stadtteil-, Gemeinde- oder Dorfebene, in manchen Orten (kleine Länder, Autonomien) auf regionaler Ebene.

Beratung zielt auf der diagnostischen Ebene auf die Nöte, Bedürfnisse und die soziale Lage des Klienten, des Einzelnen oder der Gruppe, und versucht, die Situation aus seiner bzw. ihrer subjektiven Perspektive zu verstehen, persönliche und gegebenenfalls kollektiv vorhandene Ressourcen zu entdecken, und bietet Hilfestellungen an, diese auf der Handlungsebene zu mobilisieren. Sie versucht, Ressourcen zu entdecken und eine Verbindung zur lokalen Situation herzustellen und gegebenenfalls auch diese (die Ressourcen der lokalen Gemeinde) zu mobilisieren. Es geht meines Erachtens nicht darum, ein altes Konzept der Gemeinsamkeit und der Gemeinde ideologisch neu zu begründen, "eine idealisierte symbolische Gemeinschaft" (wie Sennet es beschreibt 2000: 33) herzustellen. Es geht vielmehr darum, im Sinne einer individualisierten Gesellschaft, individuellen bzw. eigenen, gruppenbezogenen Wegen den Vorzug einzuräumen und die Menschen dabei zu stärken. Es geht ebenso wenig um eine weitere Isolierung des Menschen, sondern um die Formel des Münchner Soziologen Ullrich Beck (1997): "Wer allein leben will, muss sozial leben". Dafür bedarf es des Aufbaus von notwendigen Begleitstrukturen in Gemeinden, an die sich Menschen nach Bedarf wenden können, wo sie Beziehungen aufbauen können, Gleichgesinnte treffen und mit Gleichbetroffenen Projekte und Aktionen planen und durchführen können. Eine andere Möglichkeit für diese Art sozialarbeiterischer Tätigkeit wäre die Einbeziehung von SozialarbeiterInnen in sozialen Institutionen und Organisationen, ja sogar in Betrieben, um Menschen in ihren heute vielfach auftretenden Problemen beizustehen, wie etwa bei Scheidungsprozessen, bei (problematischen) Beziehungen unter Kollegen und zwischen Führenden und Geführten, bei Existenz- und Sinnfragen und -krisen. Wir werden keine Gemeinschaftsgefühle bei Menschen, EinwohnerInnen der Gemeinden oder Mitglieder von Institutionen und sozialen Organisationen auf der Grundlage eines gemeinsamen Glaubens hervorrufen oder Solidaritätsgefühle im herkömmlichen Sinne erreichen, höchstens aufgrund geteilter Risiken und Bedrohungen. Vielleicht auch auf der Grundlage eines universellen vierdimensionalen[3] Bewusstseins, vor dem die Menschheit steht, wie einige Autoren (Lassalle, Johnson, Capra, Naranjo, Wilber u.a) seit geraumer Zeit ankündigen. Aber auch dann können SozialarbeiterInnen weder das Ziel noch den Weg bestimmen - es sei denn für sich selbst, denn auch sie gehören der gleichen Menschensorte an wie alle anderen Mitglieder der Gesellschaft und sind von ähnlichen Problemen betroffen.

Ich bin der Auffassung, dass die beste Voraussetzung für Hilfe die ist, selber durch "Dick und Dünn" gegangen zu sein und dabei gereift zu sein. Das bedeutet für SozialarbeiterInnen, dass sie Menschen unserer Zeit nur dann begleiten können, wenn sie selbst ein Stück weiter gekommen sind als ihre Klienten und ihnen ein Stückchen des Weges voraus sind. Hier liegt meines Erachtens eine wichtige interne "Hausaufgabe" der Sozialarbeit. Dabei können die Klienten uns sehr helfen, denn sie stellen uns vor nackte Tatsachen und Probleme, vor denen wir nicht fliehen können und für die wir auch keine endgültige Antwort haben. Die Rechnung: "je mehr der Mensch isoliert ist, desto mehr Gemeinsamkeit braucht er/sie" oder die andere: "je mehr die großen sozialen Institutionen wie Schule, Familie, Arbeitsmarkt, einst Vermittler individueller Identität, versagen, desto dringlicher wird die Herstellung sozialer Beziehungen für die betroffenen Menschen" (Olza 2002: 183), wird nur dann aufgehen, wenn die Entscheidung dafür gleichzeitig vom Einzelnen getroffen wird. Das heißt nichts anderes, als dass die Aufgaben der Sozialarbeit nicht darin liegen, dem Klienten zu sagen, wo es lang geht (im Sinne eines normativen Handelns ... "man müsste"), sondern sie auf ihrer Suche und auf dem Weg der Lösung oder des Ausharrens zu begleiten, sie dabei zu stärken, ihnen Mut zuzusprechen.

Im Grunde haben SozialarbeiterInnen zu einem Wegweiser, zum Wegbegleiter zu werden. Doch diese neuen Aufgaben bedürfen neuer persönlicher und beruflicher Qualifikationen und Fähigkeiten, die wir seit geraumer Zeit als kommunikative Kompetenz beschrieben habe(Hernández 1991, 1999, 2001).

Auf die Suche nach neuen Wegen in der Sozialarbeit: Kommunikativ denken, fühlen und handeln

Aus welchen Perspektiven auch immer die Situation des heutigen Menschen betrachtet wird, sei es aus einer eher sozialen, z.B. aus der Perspektive der Armut, der Ungerechtigkeit, sozialer Marginalisierung und Exklusion von Gruppen und Ländern oder aus einer mehr persönlichen, identitärischen und existenzbezogenen Perspektive, immer stellt sich die Frage nicht nur nach dem Was, sondern auch nach dem Wie der Reaktion und Prävention der Sozialarbeit auf die neuen Probleme. Meines Erachtens nach entstehen in beiden Problemkonstellationen, die auf jeden Fall in Interaktion stehen neue Aufgaben, von denen wir einige näher betrachten, Probleme und Aufgaben, die eher in den persönlichen Bereich fallen. Persönlich heißt hier nicht Probleme einzelner BürgerInnen, sondern gesellschaftlich relevante Probleme, die die Personen als solche betreffen, mit all ihren Lebens- und lebensweltlichen und existenzbezogenen Problemen, Aufgaben, Gefühlen und Regungen, die aus der Interaktion des Menschen mit der Umwelt und sich selber entstehen, wie wir in vorausgegangenen Überlegungen bereits dargestellt haben.

Diese soziale Intervention kann, wie gesagt, in besonderer Weise beraterische Charakterzüge tragen. Diese Tätigkeit ist auf Sprache angewiesen, und diese ist naturgemäss kommunikativ (siehe Hernández 1991 und 2002). Sprache ist, wie die Autoren des symbolischen Interaktionismus (z.B. Mead) gezeigt haben, sozial, d.h. Sprache wird von der Gesellschaft als Vehikel eigener Reproduktion gebraucht. Aber wie diese Autoren zugleich erkennen, hat Sprache auch eine eigene individuelle Dimension. Beide Aspekte stehen im Vordergrund, wenn der/die BeraterIn jemanden verstehen will. Einerseits gibt der Klient, wenn er spricht, gesellschaftliche Inhalte wider, andererseits teilt er/sie persönlich individuell verstandene Signifikanz, eigene Deutung und Bedeutung der Welt und Geschehnisse mit, seine/ihre Beziehung mit der sozialen und physischen, der psychischen und sozialen Umwelt, ebenso wie innere Regungen, Bedürfnisse, Sehnsüchte, etc., also seine Innenwelt. Verstehen heißt hier: Teilnahme an den Deutungen und Bedeutugnen der vom Klienten gebrauchten Sprache, was wiederum nicht nur eine gleiche syntaktische Sprache voraussetzt, sondern auch Teilhaben an symbolischen Deutungen und Bedeutungen der Sprache.

Keine einfache, sondern eher hochkomplizierte Vorgehensweise, die einerseits den Helfer dazu zwingt, den persönlichen Deutungen des Klienten Aufmerksamkeit zu schenken, aber andererseits und zugleich auf die Deutungen, die sich beim Zuhörer selbst regen. Aus der psychoanalytischen Tradition der Sozialarbeit wissen wir, dass die Erzählungen und die Person des Klienten beim Helfer Evokationen, Erinnerungen und Gefühle aus seinem eigenen Unbewussten hervorrufen können. Doch in unserer Ausführung handelt es sich nicht darum, Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung in der Beziehung zu vermeiden, sondern es geht eher darum, Gemeinsamkeiten zu finden, eigene Kontingenzen des Helfers zu entdecken, Betroffenheit zu ermöglichen, eigene Gefühle wahrzunehmen. Ziel dieser derart angelegten Arbeit des Sozialarbeiters ist, sich selbst zu entdecken, um daraus für sich selbst zu lernen und daran zu wachsen, als die beste Voraussetzung, dem Klienten zu helfen.

In einer Gesprächsituation mit einer Sozialarbeiterin erzählte sie uns, wie ohnmächtig sie sich vor den Problemen einer Klientin fühlte, einer Mutter, die sich den Problemen der Kinder gegenüber genauso ohnmächtig fühlte wie der Schule gegenüber, aus der das Kind rausgeworfen werden sollte. Als sie, die Sozialarbeiterin, das dem Supervisor erzählte, brach sie in Trännen aus, ähnlich wie die Mutter vor ihr in Tränen ausgebrochen war, als sie der Sozialarbeiterin von ihren Problemen erzählte. In diesem differenzierten, aber auch gemeinsamen Gefühl der Ohnmacht liegt bei dieser Beraterin eine grosse Chance des eigenen Wachstums, gerade durch diese Beziehung, und um der Klienten in ihrem eigenen Wachstum zu helfen. Also im Sinne des Gestaltansatzes lernt der Helfer beim Beraten, Kontakt zum Klienten und zugleich zu sich selbst zu halten. In dieser Interaktion zwischen Klienten und Berater-Klient entsteht ein Dazwischen (Hernández 2004) interaktioneller Natur, aber auch psychischer Natur, gegebenenfalls spiritueller Natur, die aus der dialogischen Sehensweise (Hernández 2001, 2005) zur einer Begegnung zwischen Klient und Berater/in führen kann, in der sowohl der Klient als auch der/die BeraterIn Erneuerung, Zuspruch, Unterstützung und Selbstbestimmung erfahren.

Dieser Prozess des Miteinander zwischen dem Klient und dem Professionellen, zwischen Mensch und seiner Umwelt, mit Anderen und sich selbst (Hernández 2001) haben wir als dialogisch bezeichnet. Er beinhaltet auf kognitiver Ebene das Kommunkativ-Denken. Nichts ist aus dem Nichts entstanden, auch nicht beim einzelnen Menschen. Wie Freire (1972: 75) schon vor vielen Jahren entdeckt hat, denken heisst mitdenken, Erkennen miterkennen, "es gibt kein "ich denke", sondern ein "wir denken"", was wiederum nicht "Übereinstimmung" heißen kann, sondern Reziprozität, Simultaneität aber auch Differenzierung, Andersartigkeit. Genau dasselbe gilt für das Fühlen und für das Handeln.

Dies ist nur oder gerade durch Sprache möglich. Für die beraterische Hilfe sind gerade die Signifikanz, die Deutungen, die die Menschen von ihren Erlebnissen durch Sprache vermitteln, von grosser Bedeutung. Darum ist das Zuhören vonnöten, ebenso wie das auf sich selbst Hören. Es geht um den Prozess des Verstehens des Klienten, ohne dabei das Eigene mit dem Fremden zu vermischen _ doch nicht so, als würden sich zwei Wesen treffen, die nichts miteinander zu tun oder "nur" eine Helfer-Klient-Beziehung hätten, sondern sich als solche begegnen, die unterschiedlich von (gleichen oder ähnlichen) Problemen betroffen sind. Erst dadurch kommen sie in die Lage, sich voneinander zu unterscheiden oder gegebenenfalls das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken. Sozialarbeit gewinnt in diesem Sinne eine Dimension, die über den Sozialarbeiter hindurch geht.


Fußnoten

1 Dieser Artikel wurde als Vortrag vom Autor beim X. Symposium über Sozialarbeit in Copenhagen im Oktober 2005 gehalten.

2 Wilhelm Klüsche zählte schon 1994 bis 35 Interventiosnfelder in Deutschland. Llovet/Usieto zählten 1990 über 20 interventionsfelder der Sozialarbeit in Spanien. Diese Felderzahl steigert ständig.

3 Lassalle 1983 sprach schon damals von diesem Entstehen des vierten dimensionalen Bewussstseins, das neue Bewusstsein, dass die drei anderen Bewusstseinsentwicklungstufen in sich intergriert und zugleich sie überwindet: das magische, das mythologische und das rationale, Wilber (1991) spricht von transpersonalen Ebenen des Bewusstseins, die die rationale Weltschau überwinden zugunsten einer psischysch verfeinten Weltschaungen, was nicht heissen soll, unter Beibehaltung des Denkvermögens (S.264).


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Der Autor:

Prof. Dr. Jésus Hernández-Aristu

  • Jahrgang 1943, Navarra/Spanien,

  • Studium der Philosophie, Theologie und Lehramt in Pamplona,
    Hauptstadt von Navarra (1960-1967),

  • Studium der Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Rheinland,
    Abteilung Aachen in Deutschland mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung,

  • Doktor in Erziehungswissenschaft an der Jesuitenunirvesität
    Deusto bei Bilbao,

  • Ausbildung in Therapie in Deutschland, Schweiz und Belgien,

  • Ausbildung in systemischer Supervision und Organisationsberatung
    in Deutschland, Supervisor SG,

  • 1988-90 Leiter der Hochschule für Soziale Arbeit in Pamplona,

  • seit 1990 Professor an der Universidad Publica de Navarra,

  • Autor bzw. Coautor von ca 15 Büchern und ca 50 Artikeln,

  • 1991-1995 zusammen mit Prof. Dr. Heinz Kersting leitung des
    TEMPUS-Projekts SWEEL der Europäischen Union zur Einführung
    der Sozialarbeit in Ungarn,

  • 1993 Gründung der Gesellschaft für Supervision (Mitxelena)
    in Spanien,

  • seit 1994 Durchführung der ersten Supervisionsausbildungen
    in Spanien,

  • seit 1999 Gründungspräsident der spanischen Supervisions-
    gesellschaft (ISPA)

  • Außerdem trinke ich gern, regelmäßig und gemäß den Regeln
    Rotwein. Ich liebe es, meine Freunde aus aller Welt in Navarra
    um mich zu versammeln."

jha00005@teleline.es


Veröffentlichungsdatum: Juni 2007


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