Ausbildungssupervision in der Geschichte des Studiums Sozialer Arbeit in Deutschland

von Heinz Kersting (September 2003)


Vortrag auf der Fachtagung: Qualität durch Praxisreflexion. Ausbildungssupervision an Fachhochschulen für Soziale Arbeit, an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) am 7. April 2003.

Die übrigen Beiträge dieser Fachtagung finden Sie auf der Homepage der EHS Dresden.


I.

Supervision kam, wie wir alle wissen, in den 60er Jahren im Gefolge der nordamerikanischen Methods of Social Work nach Deutschland. Es finden sich zwar in Übersetzungen von Fachliteratur aus dem Englischen bereits in den 50er Jahren Hinweise auf Supervisoren. Man muss allerdings schon genau hinsehen oder die amerikanischen Originalfassungen kennen, um sie zu finden, denn meist sind sie versteckt unter für uns heute recht merkwürdigen Übersetzungen wie "Praxislehrer" oder "leitender Fürsorger".[1]

Ich selbst begegnete den Termini Supervisor - Supervision zum ersten Mal während meiner Weiterbildung in Social Groupwork ebenfalls in den 60er Jahren. Diese Weiterbildung wurde damals berufsbegleitend über drei Jahre von der ehemaligen Akademie für Jugendfragen in Münster durchgeführt. Der Leiter der Weiterbildung, Prof. Dr. Louis Lowy von der School of Social Work an der Boston University hatte zur Bedingung gemacht, dass jede TeilnehmerIn für ihr praktisches Arbeiten mit Gruppen Supervision erhalten sollte. Das war Mitte der 60er Jahre noch recht ungewöhnlich, denn es gab nur ganz wenige SupervisorInnen in Deutschland. Die meisten von ihnen waren vom Deutschen Verein für öffentlich und private Fürsorge ausgebildet worden, der seit 1963 berufsbegleitende Weiterbildungen in Supervision anbot; einige wenige deutsche KollegInnen hatten in den USA den Master in Social Work erworben, dort waren sie der Supervision begegnet und boten nach ihrer Rückkehr deutschen KollegInnen Supervision an. Da die TeilnehmerInnen in unserem Group-Work-Kurs fast alle aus Nordrhein-Westfalen stammten, konnten wir zu niederländischen SupervisorInnen nach Holland fahren. In den Niederlanden hatten die KollegInnen an den Sozialarbeitsschulen schon etwas eher das nordamerikanische Modell der Methodenausbildung: Case Work, Group Work, Community Organization in die Ausbildung eingeführt und diese mit Supervision verknüpft. In den Niederlanden gab es zu der Zeit bereits eine Reihe von Weiterbildungen zur SupervisorIn.

Ich erinnere mich noch lebhaft daran, dass ich während der Weiterbildung für eine Supervision von anderthalb Stunden Länge einen ganzen Tag unterwegs war, denn mein Supervisor wohnte in Utrecht, also in der Nähe von Amsterdam. Ich habe damals jedes neue Autobahnstück der Strecke zwischen Aachen und Utrecht persönlich mit eingeweiht. So wurde Supervision für mich im tatsächlichen und im übertragenen Sinne zu einer wichtigen Er-fahrung, die mich ein Berufsleben lang nicht mehr losgelassen hat. Das nur nebenbei.

Später wurde ich Dozent für Soziale Gruppenarbeit an der Höheren Fachschule für Sozialarbeit in Aachen, die damals noch den Namen Soziale Frauenschule trug, den sie bei ihrer Gründung 1916 erhalten hatte. Ende der 60er Jahre verlangte die damalige Rektorin Teresa Bock, dass die MethodenlehrerInnen den Studierenden während der Zeit ihrer Praktika Supervision erteilen sollten. Damals hielt man es offensichtlich noch nicht für erforderlich, dass der Supervisor für die Tätigkeit des Supervisionserteilens eine besondere Weiterbildung absolviert haben sollte.

Sie sehen, bereits in den Anfängen der Ausbildungssupervision taucht ein Problem auf, das diese in manchen Bundesländern bis heute begleitet: Die Frage nämlich, ob für DozentInnen in der Ausbildung zur Sozialen Arbeit eine Zusatzausbildung notwendig ist oder nicht, wenn sie den Studierenden Supervision erteilen sollen. So ist es mir z.B. nicht gelungen, an der Hochschule Niederrhein, wo ich in den letzten 20 Jahren gelehrt habe, durchzusetzen, dass nur solche DozentInnen, die sich auch einer Supervisionsausbildung unterzogen hatten, Supervision für die StudentInnen erteilen durften.

Damals zu Höheren Fachschulzeiten gelang es uns jedenfalls noch die Direktorin davon zu überzeugen, dass wir eine Supervisionsausbildung bräuchten, und sie ermunterte sogar unseren Träger, die Kosten dafür zu tragen. Dieser engagierte Louis Lowy, der zur selben Zeit eine Supervisionsausbildung an der Akademie für Jugendfragen in Münster leitete, uns in einem Kurs, der zur einen Hälfte aus DozentInnen der Höheren Fachschule und zur anderen aus PraktikerInnen der Sozialen Arbeit bestand, das Supervidieren bei zu bringen.[2] Solche fast mythischen Anfangstraditionen haben wahrscheinlich dazu geführt, dass an der Höheren Fachschule in Aachen und später an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, in die die Aachener Fachschule aufgegangen war, bis heute nur SupervisorInnen mit einer Zusatzausbildung in Supervision die StudentInnen supervidieren dürfen, etwas, das in Nordrhein-Westfalen, dem Land mit den in Deutschland meisten Fachbereichen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik eher ungewöhnlich ist.

II.

Die Veranstalter dieser Fachtagung haben in mir einen Zeitzeugen eingeladen. Das Geschichtenerzählen aus "grauer Vorzeit" der Ausbildungssupervision möchte ich hier fürs erste einmal einstellen und einen gesammelten Rückblick auf die Zeit der Höheren Fachschule und ihres Übergangs zur Fachhochschule geben.

An den Vorgängerschulen der Fachbereiche Sozialwesen bzw. Soziarbeit/Sozialpädagogik der Fachhochschulen, Gesamthochschulen oder Hochschulen war das erklärte Ausbildungsziel die Praxisorientierung. Das verwundert nicht, denn die Weiterbildung der ehrenamtlichen Frauen, die sich am Anfang des vorigen Jahrhunderts der sozialen Hilfstätigkeit verschrieben hatten, waren die Keimzellen, aus denen die sozialen Frauenschulen hervorgegangen waren. Ich erspare es mir und Ihnen, den mühsamen Weg der Professionalisierung der Sozialarbeit noch einmal nachzuzeichnen.[3] Allerdings scheint es mir wichtig, in Bezug auf das Ausbildungsziel der Fachhochschule auf die Tradition zurück zu blicken. Aus der Höheren Fachschule haben wir die Grundstrukturen der Praktika übernommen. In diesem Fall konnten wir auf ein reiches Feld an Erfahrungen zurückgreifen. Die höheren Fachschulen kannten schon die Blockpraktika, die theorie-begleitende Praktika, Ausbildungspläne, die Schulung für PraxisanleiterInnen[4] und die praxis-begleitende und auswertende Seminare. Die Praktika wurden durch besondere Veranstaltungen vorbereitet, die Praxisstellen sorgfältig ausgewählt und die Studierenden während des Praktikums besucht und betreut. Aus dieser Praxisbetreuung ergab sich ein enger und reger Austausch zwischen PraktikerInnen, die die praktische Ausbildung im Feld gewährleisteten und den DozentInnen an den Ausbildungsstätten. Die Anleiter im Feld wurden durch Mitarbeiter der höheren Fachschule geschult.[5]

Manche von ihnen hatten die Kurse beim deutschen Verein oder der Akademie für Jugendfragen besucht. Zusammengefasst: Die Praktika stellten bereits damals ein eigenständiges, methodisch durchdachtes und geplantes Element des "Lernorts Wechselbezug" dar, wie es der Fachausschuss für Soziale Berufe des Deutschen Vereins 1983 im Zusammenhang mit seiner "Stellungnahme zu den Anforderungen an eine berufsqualifizierende Ausbildung der Sozialarbeiter/Sozialpädagogen" nennen wird.[6]

Die Konstrukte entstammten der "methodischen Sozialarbeit", d.h. die Praxisanleitung und Praxisberatung (Supervision), wenn sie denn schon an der Höheren Fachschule erteilt wurde, waren auf die Arbeitsformen der klassischen Methoden: Soziale Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit und Soziale Gemeinwesenarbeit abgestimmt. So erteilte ich an der Sozialen Frauenschule in Aachen selbstredend und unhinterfragt als Dozent für Soziale Gruppenarbeit nur für die Studierenden Supervision, die Praxisstellen gewählt oder zugewiesen bekommen hatten, in denen sie anhand der Praxisgegebenheiten Gruppen nach der Methode der Sozialen Gruppenarbeit leiten konnten.

An den Fachhochschulen wurden von den Höheren Fachschulen übernommen: die Erfahrungen über Zeitumfang von Praktika, die Notwendigkeit von Anleitung in der Praxisstelle, die Auswertung der Praktika und vor allem die Praxisberatung (Supervision) der StudentInnen als eigene Veranstaltung mit eigenen Inhalten und hochschuldidaktisch reflektiert in der Art eines offenen Curriculums.[7]

III.

Die Praxisanleitung entsprach der an nordamerikanischen Schools of Social Work üblichen Field instruction[8], die von PraktikerInnen in den Institutionen der Sozialen Arbeit vorgenommen wurden. In Deutschland kam die Praxisberatung durch haupt- oder nebenamtliche DozentInnen an der Ausbildungsstätte hinzu. In der Praxisberatung wurde die Einarbeitung in die Berufsrolle reflektiert. Das geschah an der Höheren Fachschulen und zunächst auch noch an den Fachbereichen Sozialwesen der Fachhochschule, wenn sie aus Höheren Fachschulen entstanden waren, beim Erlernen einer bestimmten Arbeitsform der Sozialarbeit. Diese speziellen Arbeitsformen galten nämlich als das wichtigste Charakteristikum, das den Beruf des Sozialarbeiters von allen anderen Berufen unterschied. So wurde der Erwerb der Berufsrolle oder, wie man es später nannte, die Berufsidentität zum wesentlichen Ziel der Praxisberatung (Supervision). Mittel zum Erwerb der Berufskompetenz war die Reflexion der beruflichen Haltung (Berufsethik), des Wissens (Erwerb von Theorie) und der Fertigkeiten (Handlungskompetenzen) der angehenden PraktikerInnen.

Im Unterschied zur Ausbildung der Social Worker, die in ihrer Ausbildung in der Regel nur Anleitung, d.h. Field instruction bekamen, war für die deutschen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen an den Höheren Fachschulen und in der Folge davon an den Fachhochschulen ein neues, so bisher in der Ausbildung zur Sozialen Arbeit unbekanntes Verfahren hinzu gekommen: die Praxisberatung, die heute Ausbildungssupervision genannt wird.

Supervision in den USA ist kein Lernlehrverfahren in der Ausbildung der Schools of Social Work. Sie hat mit der Ausbildungssupervision nur den Namen gemeinsam. Lernort und Funktion unterscheiden sich deutlich[9]. In Nordamerika ist "supervision" ein Verfahren, um neue Organisationsmitglieder als Berufsanfänger oder Berufsfeldanfänger mit der philosophy, den Regeln und der Praxis der Institution vertraut zu machen. Methodisch ist es ein Gemisch aus Anleitung und Reflexion. Das Ziel ist eine geglückte Anpassung und Eingliederung des Neulings. Daher ist die englische Bezeichnung "supervision", die korrekt übersetzt nichts anderes als Überwachung und Kontrolle bedeutet, recht treffend gewählt. Super-vidieren als Metabeobachtung, gar als Beobachtung 2. Ordnung zu übersetzen, ist sicherlich sehr reizvoll für systemisch-konstruktivistische SupervisorInnen und trifft auch im Kern das, was wir im deutschen Sprachraum, in den Niederlanden und inzwischen auch in einigen anderen Ländern des europäischen Kontinents unter Supervision verstehen, das amerikanische Verständnis von Supervision trifft es aber auf gar keinen Fall.[10]

Dora von Caemmerer versuchte noch in den ersten Weiterbildungen, die sie in der Akademie des Deutschen Vereins durchführte, diese Form der Überwachungssupervision[11] zu adoptieren und wollte die leitenden FürsorgerInnen, später leitende SozialarbeiterInnen genannt, zu SupervisorInnen ihrer Untergebenen ausbilden. Gerhard Melzer, ihr Nachfolger in der Leitung der Weiterbildung, betonte stärker den Beratungsaspekt[12] und hoffte noch, dass sich die Bezeichnung PraxisberaterInnen statt SupervisorInnen in Deutschland durchsetzen würde. Er jedenfalls war sich der großen Andersartigkeit dessen bewusst, was in Nordamerika unter "supervision" verstanden wurde. Dass es dann doch zu der Bezeichnung Supervision in Deutschland kam und die deutschen SozialarbeiterInnen das amerikanische Wort mit ganz anderen Inhalten füllten, kann ich mir nur so erklären, dass dieses Wort in Deutschland und den Niederlanden eben nicht wie im Angelsächsischen oder den romanischen Sprachen mit Kontrolle oder Überwachung negativ konnotiert wurde. Vielleicht war das Fremdwort, das im Deutschen und Niederländischen unbekannt war, einfach nur schick. Vielleicht dachte man das aus dem Normannischen ins Englische geratene Wort, wäre dem Lateinischen Ursprung noch näher und hätte noch etwas mit Überschauen und Übersichtbewahren zu tun. Das legt zumindest die ins Niederländische übernommene Bezeichnung "supervisie" nahe. Vielleicht wurde das Wort auch gedankenlos mit den Übersetzungen der Bücher zu den klassischen Methoden der Sozialarbeit[13] aus dem Angelsächsischen übernommen und dann mit der deutschen Praxis der Ausbildungssupervision und der sich inzwischen in der Sozialen Arbeit, der Pastoral, der Therapie und der Bildungsarbeit etablierenden so genannten externen Supervision[14] assoziiert. Für mich ist es erstaunlich, dass zwar immer wieder in deutschen Publikationen die Andersartigkeit der Supervision in den angelsächsischen Ländern konstatiert wird, es aber bis heute keine Forschung darüber gibt, wie es zu der Bezeichnung Supervision im deutschen Sprachraum gekommen ist.

Das neue Verfahren Ausbildungssupervision – benannt mit einem alten, nicht treffenden, amerikanischen Namen – ist jedenfalls, was seinen Inhalt und seine Funktion als Mittel zum Erwerb von Berufsidentität betrifft, eine vorzügliche didaktische Erfindung der MethodenlehrerInnen an den Höheren Fachschulen. Marianne Hege von der Fachhochschule München vermutet, dass die Notwendigkeit einer Praxisreflexion in einer eigenen Veranstaltung, nämlich der Praxisberatung, nicht nur der Lernkontrolle, sondern aus einem speziellen Verständnis von personenbezogener Sozialarbeit/Sozialpädagogik erwachsen sei. Sie meint, "der Sozialarbeiter ist als Person stets mitbeteiligt in den Prozessen des Helfens und deshalb ist für ihn selbst eine Klärung dieser persönlichen Anteile notwendig, darüber hinaus bedarf er der Stützung und Entlastung im Sinne einer Psychohygiene."[15]

IV.

Heinrich Schiller ist einer der ersten, der 1977 ausdrücklich die "Präzisierung und Operationalisierung von Zielen in der Supervision mit Studierenden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik" reflektiert.[16] Bezogen auf den damaligen Stand der sozialarbeiterischen Theorie stellt er präziser, als es 1988 Marianne Hege tut, das Finden einer "persönlichen Berufsrolle" in den Mittelpunkt der Ausbildungssupervision. Für mich ist es erstaunlich, dass erst 1977 theoretisch die Ausbildungssupervision in einem Aufsatz reflektiert wird. Ausbildungssupervision gab es nämlich damals bereits seit mindestens 10 Jahren und die Fachhochschulen, die dieses Verfahren von den Höheren Fachschulen übernommen hatten, existierten auch schon bereits 6 Jahre.

In der Rahmenstudienordnung für Bayern, an der Heinrich Schiller als Rektor der evangelischen Stiftungsfachhochschule Nürnberg maßgeblich mitgewirkt hat, wird zum ersten Mal 1981 die Funktion der Ausbildungssupervision in folgendem Sinne formuliert: "In der praxisorientierten Ausbildung muß der Student Kenntnisse über verschiedene Arbeitsfelder erwerben und befähigt werden, mit Hilfe einer planmäßigen und gezielten Supervision zur Integration des eigenen Selbstverständnisses, des Fachwissens und des beruflichen Handelns gelangen, um den Klienten und institutionellen Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden."[17]

Zur Supervision in der Ausbildung beruft sich 1996, also 15 Jahre später, Dorothea Geuthner von der Evangelischen Stiftungsfachhochschule Nürnberg auf diese Rahmenordnung und stellt dar, wie an ihrem Fachbereich diese Forderungen der Rahmenrichtlinien ausgefüllt werden.[18] Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Unterschiede und Übereinstimmungen von Praxisanleitung und Supervision.

Sie bedauert, dass die finanziellen Mittel nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, die Honorarforderungen ausgebildeter SupervisorInnen zu erfüllen. Ein Thema, das auch in den Untersuchungen Herbert Effingers heute noch eine Rolle spielt.[19] Für die Studiengänge an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen an den Abteilungen Aachen und Köln, sowie für den Studiengang Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, an denen ich jahrelang gelehrt habe, kann ich die Ergebnisse der empirischen Studie Effingers bestätigen: Die SupervisorInnen engagieren sich aus Idealismus, weil sie mit ihrem Beruf als SozialarbeiterInnen identifiziert sind, und ihnen ihre zukünftigen BerufskollgInnen nicht gleichgültig sind.

Manche SupervsiorInnen geben Ausbildungssupervision in der Hoffnung auf zukünftige Akquise, denn die Honorarsätze sind tatsächlich im Vergleich zur externen Supervision in den Institutionen des Sozialwesens gering. Sie entsprechen den Honorarsätzen der nebenamtlichen DozentInnen an Fachhochschulen. Letztere werden, wenn man es genau anschaut, noch schlechter bezahlt, da die Vorbereitung einer Lehrveranstaltung in der Regel einen höheren Zeitaufwand bedeutet, als die Vor- und Nachbereitung einer Supervisionssitzung.

An der Fachhochschule Niederrhein versuchen wir, zusätzlich noch den SupervisorInnen, die den BerufspraktikantInnen wöchentlich im Anerkennungsjahr Supervision erteilen, einzureden, dass es eine Ehre für sie sei, an einem so renommierten Fachbereich wie dem unseren Supervision geben zu dürfen und sich Lehrbeauftragte der Hochschule Niederrhein nennen zu können. Manchen SupervisorInnen konnte ich außerdem noch einen Ausgleich bieten, indem ich sie als SupervisorInnen am eigenen Weiterbildungsinstitut in Aachen akkreditiert habe. Sie sehen, die Währungen sind vielfältig.

Ich erlebe es, dass in meinen Balintgruppen hin und wieder von SupervisorInnen die Ausbildungssupervision abgewertet wird. Es wird dann gesagt, der Ausbildungssupervision fehle die Freiwilligkeit, sie sei eine Zwangsveranstaltung und es würden oft Prüfungs- und Supervisionsaufgaben miteinander vermischt. An unserer Hochschule habe ich diese Argumente weder von StudentInnen noch von BerufspraktikantInnen gehört, die am Ende des Annerkennungsjahrs in Nordrhein-Westfalen eine eigene Staatsprüfung ablegen müssen.

Wenn allerdings SupervisorInnenkollegInnen – außerhalb der Balintgruppe - in meiner Gegenwart abwertend von der Ausbildungssupervsion als Zwangssupervision sprachen, habe ich sie gefragt, wie sie denn die von Institutionen angeordneten Teamsupervsionen bewerteten. Die StudentInnen haben das Studium der Sozialen Arbeit freiwillig gewählt. Wer in unserer Gesellschaft ein Examen machen will, was er nicht muss, muss sich Studienordnungen unterwerfen. Wieso die Veranstaltungen im Studium, zu denen Gottlob auch die Ausbidlungssupervision gehört, eine Zwangsmassnahme sein soll, hat mir bis jetzt noch niemand einleuchtend erklären können.

Weiterhin finde ich interessant, dass unsere StudentInnen vehement darauf bestehen, von ihren SupervsiorInnen auch am Ende des beufspraktischen Jahrs auch geprüft zu werden, vorausgesetzt die SupervisorInnen haben sich als kompetent erwiesen.

V.

Weiter in der Geschichte der Ausbildungssupervision: 1989 erscheint eine Empfehlung der Konferenz der Fachbereichsleitungen der Fachbereiche Sozialwesen (des heutigen Fachhochschultags) zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zur Praxisanleitung.[20]

1992 hatten Martin Scherpner, damals Leiter der Fortbildungsakademie des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge zusammen mit DozentInnen von Fachhochschulen Arbeitsmaterialien zum Anleiten, Beraten und Lehren verfasst, in dem sie vor allem die Praxisanleitung reflektieren und unterscheiden von der Ausbildungssupervision.[21]

1999 geben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Praxisämter/-referate an Hochschulen Sozialer Arbeit zusammen mit dem Deutschen Berufsverband für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik und dem Fachbereichstag Soziale Arbeit Empfehlungen zur Praxisanleitung heraus.[22]

2001 gibt die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder eine Rahmenordnung für die Diplomprüfung im Studiengang Soziale Arbeit heraus.[23]

In allen Stellungnahmen sind sich die AutorInnen einig, dass die Praxisberatung oder Ausbildungssupervision in die Zuständigkeit der Ausbildungsträger, also der Hochschule gehört und nicht mit Benotungs- und Prüfungskontrolle verbunden werden soll, während die Praxisanleitung Aufgabe der Praxisinstitutionen sein soll. Das deckt sich mit den Recherchen von Effinger.[24] Die institutionelle Positionierung von Praxisanleitung und Ausbildungssupervision ist inzwischen allgemein geregelt.

In wissenschaftlichen Publikationen befassen sich nur wenige Kollegen und KollegInnen an den Fachhochschulen inhaltlich mit dem Thema der Ausbildungssupervision. Außer dem schon erwähnten Beitrag von Heinrich Schiller von 1977, gibt es noch das Themenheft der Zeitschrift Supervision aus dem Mai 1998, in dem Marianne Hege, Walter Schild, Heinz Baumann, Josef Virnich, Wolfgang Krauskopf, Peter Berker und Arnold Stark, alle erteilen an Fachhochschulen Ausbildungssupervision, sich zum letzten Mal ausführlicher mit diesem Thema wissenschaftlich beschäftigen. Ich selbst hatte meinen einzigen Beitrag zu diesem Thema 1978 geschrieben.[25]

Ich teile die Vermutung Herbert Effingers, dass seit der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) im Mai 1989, also genau ein Jahr nach Erscheinen des Themenheftes der Zeitschrift Supervision, das Interesse der AutorInnen an der Ausbildungssupervision erlahmt, und man sich lieber " mit der eigenständigen Professionalisierung der Supervision [befasst] sowie mit dem Verhältnis von Supervision und Organisationsentwicklung oder der Ausweitung der Supervision in neue, wirtschaftlich ergiebigere Handlungsfelder ... als mit jenem Feld, in dem Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen beruflich qualifiziert werden, sich in ihre neue Berufsrolle einüben und die Grundlage ihrer professionellen Identität erhalten."[26] Wahrscheinlich wollen die Angehörigen einer neuen Profession nicht mehr an die schmuddeligen Anfänge dieser ihrer Profession in den "Niederungen" der Ausbildungssupervision im Studium der Sozialen Arbeit erinnert werden.

1996 erscheint im September dann noch ein Heft der Zeitschrift: Organisationsberatung – Supervision – Clinical Management mit drei Artikeln zur Ausbildungssupervision. Aus diesem Heft habe ich den Beitrag von Dorothea Geuthner schon erwähnt. Ein anderer Beitrag handelt von der Praxisberatung in der ErzieherInnen-Ausbildung. Der dritte Beitrag ist von Josef M. Ringer aus Leonding in Österreich.[27] Er handelt von der Supervision in der Ausbildung von Ergotherapeuten und reflektiert die Ausbildungssupervision als einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung dieser Berufsgruppe.

Es ist ein sehr differenzierter Aufsatz, aus dem ein Ausbildungssupervisor in der Sozialen Arbeit viel lernen kann. Ein klarer Quell in dürrer Zeit.

VI.

Als Sozialarbeiter, der über dreißig Jahre in der Ausbildung von SozialarbeiterInnen und SozialpädgogInnen tätig war und dreißig Jahre Ausbildungssupervision erteilt hat, freue ich mich, dass hier nun so viele interessierte Kolleginnen und Kollegen zusammen gekommen sind, um sich mit einem Verfahren zu beschäftigen, das der sozialarbeiterischen Identität dienen soll. Die Arbeitsgruppen können helfen, die Ausbildungssupervision präziser zu definieren, die Kompetenzen zu klären, die eine AusbildungssupervisorIn besitzen soll, die Bedeutung dieses Verfahrens für den zukünftigen Beruf herauszuarbeiten, Qualitätsstandards und die Evaluation für die Ausbildungssupervision zu entwickeln und die Stellung der Ausbildungssupervision innerhalb der Sozialarbeitswissenschaft zu verorten.[28] Diese Fachtagung wird, so meine ich, ebenso, wie die Untersuchung von Herbert Effinger ein wichtiges Datum in der Geschichte der Ausbilungssupervision im Studium der Sozialen Arbeit in Deutschland werden.

Ich bin davon überzeugt, dass von den Forschungen des Kollegen Effingers und den fachlichen Diskussionen unserer Zusammenkunft neue Impulse für die Ausbildungssupervision ausgehen werden. Ich hoffe, dass sich in Zukunft viele Kolleginnen und Kollegen in ihren Forschungen und Publikationen diesem einmaligen didaktischen Instrument der beruflichen Rollenfindung zu wenden werden, das originär in der Ausbildung der SozialarbeiterInnen an deutschen Ausbildungsstätten erfunden worden ist.


Anmerkungen:

[1] Vgl. Belardi, N.: Supervision – Von der Praxisberatung zur Organisationsentwicklung. Junfermann, Paderborn 1992: 69.

[2] zum Supervisionskonzept dieser Ausbildung vgl. Lowy, L.: Supervision: Ein agogischer Lernprozeß. In: Haus Schwalbach (Hg.): Supervision ein berufsbezogener Lernprozeß. Verlag Haus Schwalbach, Wiesbaden-Dotzenheim 1977: 9-18.

[3] Vgl. z.B. Müller, C.W.: Wie Helfen zum Beruf wurde. Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit. Beltz Verlag, Weinheim 1999.

[4] Vgl. das Beispiel zur Schulung von PraktikerInnen aus der Zeit der Fachhochschule, das Lothar Krapohl in seiner Dissertation mitteilt: Ders.: Erwachsenenbildung – Spontaneität und Planung. IBS-Verlag, Aachen 1987: 112-195. Vgl. auch die Dokumentation dieser Weiterbildung: Kersting, H.J., Krapohl, L.M., von Wedel, M. Untersuchungen zur Konstruktion, Realisation und Revision eines Fortbildungscurriculums. Eigenverlag der Katholischen Fachhochschule NW, Köln 1880.

[5] vgl. Hege. M.: Theorie-Praxis-Bezug an der Fachhochschule – Seine Reflexion in der Supervision von Studierenden. In: Supervision 13/1988: 3-23; zu den Formen der Praktika an Fachhochschulen vgl. Kersting, H.J.: Stichworte Praktikum, in: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.): Fachlexikon der sozialen Arbeit, 5. veränderte Auflage, Frankfurt am Main 2002.

[6] Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, 5/1983: 129-138; vgl. auch Kersting, H.J.: Die Kooperation zwischen sozialer Berufspraxis und Ausbildungsstätte. In: Otto Fichtner (Hg.): Soziale Arbeit in den 80er Jahren – Herausforderung durch veränderte Rahmenbedingungen. Schriften des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Schrift 263, Frankfurt am Main 1983: 593-610.

[7] Zum Begriff des Offenen Curriculums in der Erwachsenenbildung vgl: Ruprecht, H.: Weiterbildung zwischen Verschulung, offenem Curriculum und freiem Bildungsangebot. In. Schulenberg, W. (Hg.): Erwachsenenbildung, Darmstadt 1978: 406-429.

[8] vgl. Brieland, D.: History and Evolution of Social Work Practice. In: Encyclopedia of Social Work, NASW, Silver Spring, Maryland 1987: Vol. I: 752f.

[9] vgl. zum Folgenden. Gitterman, A, Miller, I.: Supervisors as Educators. In: Kaslow, W. (Ed.): Supervision, Consultation and Staff Training in the Helping Professions. Jossey-Bass, San Francisco: 100-115; Kadushin, A: Supervision in Social Work. Columbia University Press, New York 1976; Shulman, L.: Skills of Supervisions and Staff Management. F.E. Peacock Publishers, Itasca, Ill; Miller, I.: Supervision in Social Work. In: Encyclopedia of Social Work, NASW, Silver Spring, Maryland 1987: Vol. II: 748-756.

[10] vgl. z.B. Kersting, H.J.: Zirkelzeichen – Supervision als konstruktivistische Beratung. IBS-Verlag, Aachen 2002.

[11] Fritz B. Simon charakterisiert diese Form der Supervision einmal sehr treffend als „Führerschein Supervision“ in Ders.: Hinter dem Eulenspiegel – Warum Supervision ohne Humor witzlos ist. In: Neumann-Wirsig, H., Kersting, H.J. (Hg.): Systemische Supervision – Oder: Till Eulenspiegels Narreteien. IBS-Verlag 1993: 31-46; In Caemmerer, D. (Hg.): Praxisberatung (Supervision) ein Quellenband. Lambertus, Freiburg im Breisgau 1970 hatte Doris von Caemmerer erstmals die Begriffe ’Praxisanleitung’ und ‚Praxisberatung’ gegenüber dem amerikanischen Begriff ‚Supervision’ in die wissenschaftliche Literatur einzuführen versucht (Belardi a.a.O. 1992. 69). In der Akademie des Deutschen Vereins wurden auf Beschluss der Mentorenkonferenz (heute würden wir sagen der LehrsupervisorInnen) seit 1966 diese Bezeichnungen gebraucht vgl. Melzer, G.: Praxisberaterkurse in der Akademie für Jugendarbeit und Sozialarbeit des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge über Theorie und Praxis der Supervision. In Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 6/1975.

[12] Melzer, G.: Praxisanleitung und Praxisberatung in der Sozialarbeit, Kleinere Schriften des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Heft 40, Frankfurt 1970.

[13] Der Lambertus-Verlag in Freiburg Br. übernahm dieses löbliche Werk in den 70er und 80er Jahren.

[14] Die externe Supervision wird in Deutschland weitgehend die Regel und allmählich synonym mit dem Wort Supervision. In Nordamerika würde man das, was wir in Deutschland als externe Supervision bezeichnen, eher Consultation nennen, vgl. dazu Kadushin, A.: Consultation in Social Work. Columbia University Press, New York 1977; Shulman, L.: Consultation. In: Encyclopedia of Social Work, NASW, Silver Spring, Maryland 1987: Vol. I: 326-330.

[15] Hege a.a.O. 1988: 5f.

[16] Schiller, H.: Präzisierung und Operationalisierung von Zielen in der Supervision mit Studierenden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. In: Haus Schwalbach (Hg.): Supervision ein berufsbezogener Lernprozeß. Verlag Haus Schwalbach, Wiesbaden-Dotzenheim 1977: 38-49.

[17] Rahmenstudienordnung für den Fachhochschulstudiengang Sozialwesen vom 20.1.1981 - KMBl Nr. 4/1981 – Anlag 1: 111; vgl. auch Schild, H.: Praxisberatung als Lernstruktur in der Praxisorientierten Ausbildung von Sozialarbeitern/Sozialpädagogen. In: Supervision 13/1988: 11-23.

[18] Geuthner, D.: Supervision in der Fachhochschule. In: Organisationsberatung – Supervision – Clinical Management, Heft 3/1996: 199-208.

[19] Effinger, H.: Reflexion berufsbezogenen Handelns? Ja, aber wie? Eine empirische Studie zur Ausbildungssupervision. In: Organisationsberatung – Supervision – Coaching, Heft 3/2002: 245-266.

[20] Konferenz der Fachbereichsleitungen der Fachbereiche Sozialwesen in der Bundesrepublik Deutschland und Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege: Praxisanleitung: Qualifikation und Anforderungsprofil. Eigenverlag, Freiburg/Berlin 1989.

[21] Scherpner, M., Richter-Markert, W., Sitzenstuhl, I.: Anleitung, Beraten und Lehren: Prinzipien sozialarbeiterischen Handelns. Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt 1992.

[22] Bundesarbeitsgemeinschaft der Praxisämter/-referate an Hochschulen Sozialer Arbeit zusammen mit dem Deutschen Berufsverband für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik e.V. und dem Fachbereichstag Soziale Arbeit (Hg.): Praxisorientierung im Studium der Sozialen Arbeit – Empfehlungen zur Praxisanleitung. Eigenverlag, Bonn.

[23] Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.): Rahmenordnung für die Diplomprüfung im Studiengang Soziale Arbeit – Fachhochschulen. Bonn 11.10.2001.

[24] Effinger a.a.O. 2002: 251.

[25] Kersting, H.J.: Supervision in der sozialpädagogischen Ausbildung. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik 2/1978: 78-86; wieder abgedruckt in Kersting, H.J.: Kommunikationssystem Supervision – Unterwegs zu einer konstruktivistischen Beratung. IBS-Verlag 1992: 99-108.

[26] Effinger a.a.O. 2002: 246.

[27] Ringer, J. M.: Supervision als Unterrichtsgegenstand. In: Organisationsberatung – Supervision – Clinical Management, Heft 3/1996: 226-236.

[28] vgl. die Arbeitsgruppen der Fachtagung: 1. Konzeption und Definition von Ausbildungssupervision in den Studienordnungen geleitet von Prof. Dr. Herbert Effinger, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden; 2. Kompetenz und Rolle der Supervisorin/des Supervisors geleitet von Dr. Jensen, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden; 3. Bedeutung der Ausbildungssupervision für den Beruf geleitet von Prof. Britta Haye, Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin; 4. Qualitätsstandards und Evaluation geleitet: von Prof. Ursula Straumann und Prof. Dr. Michael Märtens, Fachhochschule Frankfurt; 5. Ausbildungssupervision und Sozialarbeitswissenschaft geleite von Prof. Dr. Heiko Kleve, Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin.


Autor

Dr. päd. Heinz J. Kersting

  • geb. 1937,

  • Studiengangsleiter des Masterstudiengangs

    Supervision der Evangelischen Fachhochschule

    Freiburg am Institut für Beratung und

    Supervision Aachen,

  • Prof. Emeritus der Hochschule Niederrhein,

  • Bacc. theol.,

  • Dipl.-Supervisor (FH),

  • Supervisor (DGSv, SG),

  • Lehrender Supervisor SG,

  • Balintgruppenleiter,

  • Groupworker AASWG,

  • Wissenschaftlicher Direktor des Instituts

    für Beratung und Supervision und des Louis-Lowy-Instituts

    in Aachen,

  • Gründungsvorsitzender der DGSv,

  • Ehrenmitglied der Spanischen Gesellschaft für

    Supervision (ISPA) und der Deutschen Gesellschaft

    für Supervision (DGSv),

  • Träger des International Group Work Award 2003

    der Association for the Advancement of Social

    Work with Groups (AASWG),

  • Forschungs- und Publikationsschwerpunkte:

    Systemische Supervision und Organisationsberatung,

    internationale Sozialarbeit.


Veröffentlichungsdatum: 7. September 2003


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