Der theoretische Blick auf die Sozialraumorientierung

Sieben Grundfragen im Fachdiskurs

von Heiko Kleve (Mai 2006)

Vortrag auf der Fachtagung „Sozialraumorientierung“ - ein Zukunftsmodell für die Kinder- und Jugendhilfe!?
am 28. November 2003 an der ASFH

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

"Sozialraumorientierung" - das scheint ein neuer Zauberbegriff in der Kinder- und Jugendhilfe zu sein. Er bezaubert und verzaubert offenbar sehr viele Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, aber auch Politikerinnen und Politiker. Ein empirischer Beleg für diese Zauberkraft des Begriffes ist wohl auch diese Tagung; obwohl wir relativ wenig Werbung gemacht, eigentlich nicht sehr viele Flyer verschickt haben, strahlte das Wort der Sozialraumorientierung im Titel unserer Tagung so stark, dass sich in kürzester Zeit rund 200 Interessentinnen und Interessenten für die Teilnahme angemeldet haben.

Und diejenigen, die als Experten die Sozialraumorientierung beschwören, können sich derzeit vor Beratungsaufträgen in der Kinder- und Jugendhilfe kaum noch retten; so beispielsweise Wolfgang Hinte. Mit einem Zitat von Wolfgang Hinte, den man vielleicht ein wenig ironisch - Herr Hinte möge es mir verzeihen - als Guru der Sozialraumorientierung bezeichnen könnte, möchte ich meinen Vortrag beginnen.

Hinte (2002, S.93) schreibt - ziemlich nüchtern:

"[...] an der Formel der 'Sozialraumorientierung' [ist] natürlich nicht viel sonderlich neu [...].

Sozialraumorientierung in der Tradition der Gemeinwesenarbeit bzw. Stadtteilbezogener Arbeit fußt auf einer beachtlichen, gut dokumentierten Praxis, ausformulierten methodischen Prinzipien, soliden theoretischen Konzepten und entsprechenden in der Fachöffentlichkeit transportierten Weiterentwicklungen."

Bei einem Hineinhören in den Fachdiskurs (s. dazu etwa die Beiträge in Merten 2002) fällt allerdings auf, dass es trotz der theoretischen und methodischen Fundierung des Konzeptes viele noch ungeklärte Fragen gibt, von denen ich Ihnen im Folgenden - als Einstieg in unsere Tagung - sieben vorstellen und kurz erläutern möchte.

1. Frage: Was bedeutet Sozialraumorientierung für die konkrete methodische Ausgestaltung der sozialpädagogischen Arbeit?

Mit Wolfgang Hinte (2002; 2002a) kann diese Frage relativ schnell beantwortet werden: Sozialraumorientierung verlangt methodische Prinzipien und Werkzeuge der Gemeinwesen- und stadtteilbezogenen Arbeit. Ich würde ergänzen, dass ebenfalls die in der Kinder- und Jugendhilfe weit verbreiteten systemischen Konzepte (s. etwa Pfeifer-Schaupp 2002) und auch die Methode des Case Management (s. etwa Kleve/Haye/Hampe-Grosser/Müller 2003) sozialraumorientiertes Arbeiten unterstützen, ja zum Teil erst möglich machen.

Mittlerweile werden immer wieder fünf grundsätzliche methodische Orientierungen genannt, die eine sozialraumorientierte Arbeit leiten sollen (vgl. Hinte 2002, S. 92 oder auch KGST 1998, S. 45). Demnach soll eine sozialraumorientierte Soziale Arbeit:

Schließlich können wir sagen, dass Sozialraumorientierung nicht lediglich einzelne Klienten und deren Familien im Blick hat, sondern die soziale Einbindung der Menschen und Familien in größeren sozialen Gemeinschaften, in sozialen Räumen betrachtet. Diese sozialen Räume mit ihren jeweiligen Strukturen und Ressourcen sollen bei der Lösung von sozialen Problemen im Mittelpunkt stehen. Dabei wird davon ausgegangen, dass es möglich ist, Menschen, Institutionen und deren Ressourcen im Sinne einer Gemeinschaftsverantwortung zu aktivieren. Denn hilfsbedürftige Menschen sollen jenseits professioneller Hilfeleistungen - stärker als bisher üblich - auch informelle, nicht rechtlich und organisatorisch formalisierte Hilfestellungen und Unterstützungen nutzen können.

Davon ausgehend kann aber sogleich gefragt werden:

2. Frage: Wie lässt sich Sozialraumorientierung vereinbaren mit lebensweltlichen und sozialstrukturellen Entwicklungen in der modernen Gesellschaft, die eher Individualismus als Gemeinschaftssinn herausfordern?

Die moderne Gesellschaft erscheint als eine hochgradig differenzierte und damit komplexe Gesellschaft, die heutige Soziologen mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnen, etwa als Risikogesellschaft, Multioptionsgesellschaft, Erlebnisgesellschaft oder funktional differenzierte Gesellschaft (vgl. Luhmann 1997). Karl Marx hingegen verwendete den Begriff kapitalistische Gesellschaft und meinte damit eine Gesellschaft, in der das ökonomische System dominant ist, in der alle gesellschaftlichen Bereiche ökonomischen Gesetzen untergeordnet sind. Derzeit können wir uns fragen, ob nicht genau diese Dominanz ökonomischer Prinzipien in der Gesellschaft wieder besonders deutlich hervorscheint. Die ökonomischen Gesetze von Effektivität und Effizienz dringen bis in die innersten Bereiche der Lebenswelten ein und fordern einen Menschentyp, den wir mit Richard Sennett (1998) als den flexiblen Menschen bezeichnen könnten. Losgelöst von zu stark einengenden sozialen und moralischen Bindungen erfüllt dieser Mensch die Erwartungen der Ökonomie, folgt den Kapitalströmen dorthin, wohin sie wandern, ist so flexibel und mobil, dass er keinen Sinn für Gemeinschaft ausbilden kann und hat gelernt, Probleme, die er hat oder die andere haben, als selbstverschuldet zu betrachten - schließlich ist die Eigenverantwortung seine oberste Norm (vgl. Honneth 2002; Mührel 2003).

Kann in einer Gesellschaft, die potentiell solche Menschen formt, noch erwartet werden, dass die Menschen Gemeinschaftsverantwortung, Verantwortung für andere, für Hilfsbedürftige übernehmen, so dass professionelle Hilfen vielleicht sogar zurück gefahren werden können?

3. Frage: Welche strukturellen, vor allem organisatorischen und finanzierungs-technischen Veränderungen gehen mit einer Sozialraumorientierung einher?

Insbesondere im Bereich der Hilfen zur Erziehung werden die freien Träger derzeit nach einem Modell - dem Modell der Fachleistungsstunden - finanziert, das zu ähnlichen nicht gewollten Effekten führt wie die Finanzierung im Gesundheitssystem: nicht die Heilung von Krankheiten ist für Ärzte finanziell attraktiv, sondern deren Feststellung und Behandlung.

Mit jeder erfolgreichen Hilfe, die dazu führt, dass Klienten sich wieder selber helfen können, gefährden die freien Träger derzeit ihre Existenz (vgl. auch Stiefel 2002). Denn sie müssen sehen, dass neue Klienten nachrücken, denen Hilfen angeboten werden können, weil eben die Feststellung und zeitlich ausgedehnte Behandlung von Hilfsbedürftigkeit honoriert wird, nicht deren erfolgreiche Beseitigung. Diese Struktur professioneller Hilfe, die durch die Finanzierungsform Fachleistungsstunde herausgefordert wird, widerspricht nicht nur den Sparvorgaben der Jugendämter, sondern auch den fachlichen und berufsethischen Prinzipien Sozialer Arbeit.

Konzepte der Sozialraumorientierung schlagen deshalb ein neues Finanzierungsmodell vor: die Finanzierung durch Sozialraumbudgets (vgl. etwa KGST 1998, S. 36ff.). Nach diesem Modell soll die Finanzierung von freien Trägern nicht mehr mit der individuellen Fallbearbeitung verkoppelt werden. Vielmehr werden Träger ausgehend von sozialräumlichen Kriterien über auszuhandelnde Budgets finanziert - unabhängig von fluktuierenden Fallzahlen. Mit diesem Modell wird es für Träger attraktiv, Fälle eher früher als später zu beenden, Klienten und Familien zu aktivieren, die eigenen Selbsthilfepotentiale auszubauen und zu nutzen. Darüber hinaus werden die Finanzen sowohl für die Jugendämter als auch für die freien Träger planbarer, es können eher längerfristige Perspektiven ins Auge gefasst werden als bisher.

4. Frage: In welchem Verhältnis steht eine sozialraumorientierte Kinder- und Jugendhilfe zu den Regelungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG / SGB VIII)?

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz ist ein Leistungsgesetz, das individuelle Rechtsansprüche und die finanzielle Realisierung dieser Ansprüche zusichert. Daher entspricht die Finanzierung nach Fachleistungssätzen, die ja pro Fall und Stunde errechnet werden, dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Wie jedoch die sozialraum-budgetorientierte Finanzierung mit dem KJHG in Einklang gebracht werden kann, steht noch infrage (vgl. dazu z.B. Baltz 2002; Krölls 2002; Wiesner 2002). So kann man derzeit nur sagen, dass Sozialraumbudgets zwar aus fachlich sozialpädagogischen Gründen zu befürworten sind - denn sie fördern eher eine Selbsthilfeorientierung in der unmittelbaren Fallarbeit als die Finanzierung über Fachleistungsstunden -, dass dieses Finanzierungsinstrument jedoch aus juristischer Sicht fragwürdig ist. Denn Sozialraumbudgets sollen zwar ausgehend von den sozialen Problemen eines Sozialraums, vielleicht auch von den zu erwartenden Fällen errechnet werden, sie sind aber nicht einzelfallbezogen - gerade das macht ihre fachlich zu fördernde Struktur aus: Nicht ökonomische, finanzielle Kalküle sollen die unmittelbare Fallarbeit determinieren, wie dies jedoch im Rahmen der Finanzierung durch Fachleistungsstunden beobachtet werden kann, sondern tatsächlich fachliche und freilich die Interessen und die Willensbekundungen der Klienten selbst.

5. Frage: Wie verteilen sich Verantwortlichkeiten in der sozialpädagogischen Arbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern innerhalb einer sozialraumorientierten Kinder- und Jugendhilfe?

Derzeit liegt die Verantwortung für Hilfebedarfsfeststellungen bei den Hilfen zur Erziehung eindeutig bei den Jugendämtern. Wenn jedoch - wie dies in Konzepten der Sozialraumorientierung gefordert wird - Sozialraumkonferenzen entstehen sollen, in denen öffentliche und freie Träger ("auf gleicher Augenhöhe"!?) gemeinsam Fälle sichten, Bedarfe feststellen und Hilfen planen, wird sich die alleinige Verantwortung der Jugendämter in eine gemeinsame Fallverantwortung von öffentlichen und freien Trägern verändern. Wie ist dies wiederum juristisch zu bewerten? Wie steht es dann mit der Garantenpflicht des Jugendamtes? Welche Aufgaben bleiben noch beim Jugendamt, welche können auch von freien Trägern übernommen werden? All dies sind noch zu klärende Fragen.

6. Frage: Wie wird im Rahmen der Sozialraumorientierung mit der Vielfalt der freien Träger umgegangen, wird die Pluralität freier Träger in den sozialen Räumen (noch) finanziert?

Das KJHG sichert den Klienten ein Wunsch- und Wahlrecht (§ 5 SGB VIII) hinsichtlich der Leistungserbringung zu, schreibt also juristisch fest, dass es eine gewisse Pluralität von Trägern zu geben hat, damit Klienten ihre Wünsche artikulieren und realisieren können. Mit der Sozialraumorientierung geht jedoch der Trend einher, für bestimmte Sozialräume nur einen oder nur sehr wenige Träger über Budgets zu finanzieren. Wie verträgt sich dies mit dem Wunsch- und Wahlrecht, mit der Trägervielfalt? Wie kann trotz einer solchen sozialraumorientierten Finanzierungsform das Wunsch- und Wahlrecht der Klienten gesichert werden?

7. Frage: Wie hängt die Konzeption der Sozialraumorientierung mit den politischen Bestrebungen zusammen, den Sozialstaat effizienter, d.h. wirtschaftlicher, kostengünstiger zu gestalten?

Ursprünglich sind die von den Protagonisten der Sozialraumorientierung postulierten Konzepte der Gemeinwesenarbeit und der Stadtteilorientierung, der Selbstaktivität der Bürger und der Selbsthilfeorientierung staatskritische Konzepte gewesen. In der Blütezeit kritischer und emanzipatorischer Sozialarbeit, also Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre wurden diese Ideen auch in der deutschen Sozialarbeit engagiert diskutiert und zum Teil praktisch umgesetzt (siehe zur Geschichte des Ansatzes Hinte 2002a). Es ging damals um eine Sozialarbeit, die jenseits von staatlichen Kontroll- und Disziplinierungsbestrebungen Menschen dabei unterstützt, ihre eigenen Lebensentwürfe zu verwirklichen, sich unabhängig zu machen von den normativen Vorgaben einer engen gesellschaftlichen Wirklichkeit.

Paradoxerweise erleben wir heute, wie genau diese - damals als staatskritisch geltenden - Konzepte vom Staat selbst anempfohlen werden. Inzwischen verlangt der Staat von seinen Bürgern, dass sie ihr Leben eigenverantwortlich verwirklichen, anders ausgedrückt: dass sie ihre Ansprüche auf staatliche Leistungen herunter schrauben und die Gestaltung ihres Lebens, die Lösung ihrer Probleme selbst die Hände nehmen.

Es ist nicht schwer, den Grund für diese Entwicklung festzustellen: die immer wieder vorgetragene Notwendigkeit zu sparen. Gerade mit der Gemeinwesenarbeit, mit Stadtteilbezug, ja mit Sozialraumorientierung sind - realistische oder unrealistische, dies mag noch dahingestellt sein - Hoffnungen verbunden, viel Geld einsparen zu können.

Ich komme zum abschließenden Resümee: Ausgehend von den sieben von mir präsentierten Fragestellungen will ich kurz zusammenfassen: Sozialraumorientierung ist ein fachlich - theoretisch, methodisch und strukturell - gut entwickeltes und begründetes Konzept. Es wirft jedoch nicht nur juristische, sondern auch gesellschaftstheoretische Fragen auf: Wie ist Sozialraumorientierung mit dem individuelle Leistungsansprüche festschreibenden KJHG/SGB VIII in Einklang zu bringen, ist die rechtliche Frage. Gesellschaftstheoretisch ist fraglich, ob - mit Richard Sennett (1998) gesprochen - "die Kultur des neuen Kapitalismus" es zulässt, dass tatsächlich lebensweltliche und strukturelle Ressourcen aktiviert werden können, die ein Mehr an Solidarität auf der einen Seite und auf der anderen Seite ein Mehr an Eigenverantwortung möglich machen.

Jedenfalls wurden wahrscheinlich viele unter Ihnen, meine Damen und Herren, äußerst skeptisch, als Sie bemerkten, dass das, was als ein fachlich innovatives Konzept angepriesen wird, sich auch entpuppte als ein (weiterer) Versuch, die Sparkeule zu schwingen. Meine abschließende These ist, dass Sozialraumorientierung tatsächlich beides ist: Sie ist fachlich als eine sozialpädagogische Innovation zu begrüßen, sie ist aber auch politisches Mittel, um zu sparen. Dieser Ambivalenz müssen wir uns stellen.


Literatur:

KGST (Hrsg.) (1998): Kontraktmanagement zwischen öffentlichen und freien Trägern in der Jugendhilfe. Köln: KGST.

Baltz, J. (2002): Sozialraumbudgetierung. Wohlfahrtspolitische und jugendhilfrechtliche Würdigung der Modelle sozialräumlicher Budgetierung, insbesondere am Beispiel der Modelle in Stuttgart und Celle, in: Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 203-217.

Hinte, W. (2002): Fälle, Felder und Budgets. Zur Rezeption sozialraumorientierter Ansätze in der Jugendhilfe, in: Merten, R. (Hrsg.): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 91-126.

Hinte, W. (2003): Von der Gemeinwesenarbeit über die Stadtteilarbeit zur Initiierung bürgerschaftlichen Engagements, in: Thole, W. (Hrsg.): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. Opladen: Leske + Budrich: S. 535-548.

Honneth, A. (2002): Organisierte Selbstverwirklichung. Paradoxien der Individualisierung, in: ders. (Hrsg.): Befreiung aus der Mündigkeit. Paradoxien des gegenwärtigen Kapitalismus. Frankfurt/M./New York: Campus: S. 141-158.

Kleve, H.; Haye, B.; Hampe-Grosser, A.; Müller, M. (2003): Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit mit Einzelnen und Familien - methodische Anregungen. Aachen: Kersting.

Krölls, A. (2002): Die Sozialraumorientierung aus jugendhilfepolitischer und jugendhilferechtlicher Sicht. Ein rechtswidriges Sparprogramm mit fragwürdigem jugendhilfepolitischen Nutzen, in: Merten, R. (Hrsg.): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 183-201.

Luhmann, N. (1997): Die Gesellschaft der Gesellschaft. 2 Teilbände. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Merten, R. (Hrsg.) (2002): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa.

Merten, R. (2002a): Bibliographie "Sozialraumorientierung", in: ders. (Hrsg.): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 19-27.

Mührel, E. (2003): Verantwortung. Ein Ethos Sozialer Arbeit, in: Sozialmagazin Heft 7.

Pfeifer-Schaupp, U. (Hrsg.) (2002): Systemische Praxis. Modelle - Konzepte - Perspektiven. Freiburg/Br.: Lambertus.

Sennet, R. (1998): Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin: Berlin Verlag.

Stiefel, M.-L. (2002): Reform der Erziehungshilfen in Stuttgart, in: Merten, R. (Hrsg.): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 55-67.

Wiesner, R. (2002): Die Leitideen des KJHG und ihre Vereinbarkeit mit dem sozialräumlichen Planungsansatz, in: Merten, R. (Hrsg.): Sozialraumorientierung. Zwischen fachlicher Innovation und rechtlicher Machbarkeit. Weinheim/München: Juventa: S. 167-181.


Autor

Dr. Heiko Kleve

  • Geboren 1969 (in Warin), Dr. phil.
  • Studium der Sozialen Arbeit (Dipl.-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge) und der Sozialwissenschaften (Soziologie, Politologie und Philosophie)
  • Promotion in Soziologie (1998)
  • Weiterbildung zum Konflikt-Mediator
  • derzeit Gastprofessor für Sozialwissenschaften an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Lehrbeauftragter an der Katholischen Fachhochschule Berlin und an der Fachhochschule Lausitz
  • freiberuflich tätig in der Sozialpsychiatrie und der Jugendhilfe
  • zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozialarbeitswissenschaft und zur systemisch-konstruktivistischen Sozialarbeit

eMail: kleve@asfh-berlin.de

HomePage: http://www.asfh-berlin.de/hsl/kleve


Veröffentlichungsdatum: Mai 2006


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