Britta Haye

Special (Januar 2002)


zum 60. Geburtstag


Kurt-Singer-Institut für Musikergesundheit

von Helmut Möller

1. Das Projekt im Überblick

Die Gründung des Kurt-Singer-Instituts für Musikergesundheit am 31. Mai 2002 ergibt sich als zwingende Konsequenz aus den Ergebnissen der bisherigen nationalen und internationalen Forschungen zu gesundheitlichen Risiken und berufsbedingten Belastungen von Musikern. Auch die Erfahrungen aus einer mehrjährigen praxisorientierten Beratungstätigkeit an der Universität der Künste und an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin ("Musikersprechstunde") führen zu dem Ergebnis, dass der gesundheitliche Zustand von Musikern in hohem Maße besorgniserregend ist und dringender Handlungsbedarf besteht.

Das Institut soll einen wesentlichen Beitrag zur Berufsfeldforschung des Musikers leisten und konkrete Hilfestellung bei der Prävention sowie der Diagnostik/Behandlung von berufsbedingten gesundheitlichen Störungen vermitteln.

Folgende Schwerpunkte bilden den Kern des Instituts:

Mit der Einrichtung des Instituts werden folgende Zielsetzungen realisiert:

1.1 Vorgeschichte

Die Entwicklung der Musikermedizin in Berlin begann - soweit bekannt - 1832 mit dem Erscheinen des "Ärztlichen Ratgebers für Musiktreibende" von Karl Sundelin. Von 1905 bis 1922 erteilte Prof. Dr. Katzenstein Unterricht in "Anatomie, Physiologie und Hygiene der Stimme" an der Hochschule für Musik. In den 20er Jahren schrieb Julius Flesch eine Buch über die "Berufskrankheiten des Musikers". Der Nervenarzt Dr. Kurt Singer lehrte seit 1923 an der Berliner Musikhochschule; drei Jahre später veröffentlichte er seine Monographie "Die Berufskrankheiten der Musiker". 1933 mußte er seine Lehrtätigkeit einstellen. 1938 emigrierte er nach Amsterdam, wurde 1944 nach Theresienstadt deportiert wo er wenige Zeit spät verstarb.

Die Berliner Musikhochschule war von der Zeit der Gründung an als Konservatorium unter Joseph Joachim (1869) bis zur Zerstörung ihrer kulturellen Substanz durch die Nationalsozialisten eine der bedeutendsten musikalischen Lehranstalten Europas (Schenk 1994).

Im Ostteil Berlins wurde 1975 das "Betriebsambulatorium der Berliner Bühnen" gegründet, zuständig für die medizinisch-psychologische Betreuung der Künstler in der DDR. Diese Einrichtung wurde im Zuge der Wiedervereinigung aufgelöst.

Die verschiedenen Initiativen zur gesundheitlichen Betreuung von Musikern blieben in Deutschland vereinzelt. Mehrfach führten politische Veränderungen zur Einstellung der begonnenen Arbeit.

1.2 Gegenwärtiger Stand

1974 gründete Prof. Dr. Christoph Wagner das Institut für Musikphysiologie an der Hochschule für Musik in Hannover, mit dem Forschungsschwerpunkt: Physiologische Eignungsdiagnostik für das Instrumentalspiel.

1977 erschien in den USA die Publikation "Music and the Brain - studies in the Neurology of Music" (Critchely 1977). Sie gilt als entscheidender Anstoß zur Gründung der "Performing arts medicine".

In den darauf folgenden Jahren begann die fachliche Auseinandersetzung über gesundheitliche Probleme von Musikern. Veröffentlichungen, Zeitungsartikel und wissenschaftliche Kongresse weisen auf die besondere Problematik der Gesundheit von Musikern hin. In der US-amerikanischen Fachzeitschrift "Performing arts medicine" werden die Erkrankungen von Musikern aufgelistet. Als auslösende Krankheitsfaktoren beschreiben die Autoren folgende Bereiche:

Sowohl in medizinischen Fachkreisen, als auch unter Musikern setzt sich jetzt immer klarer und dringlicher die Erkenntnis durch, dass die berufsbedingten Belastungen von Musikern mit Hilfe der Forschung erfaßt werden müssen, um daraus verbindliche Standards für Prävention und Behandlung von Erkrankungen ableiten zu können.

2. Statistische Daten

In Deutschland sind derzeit etwa 11.500 Berufsmusiker in Symphonie- und Theaterorchestern tätig, weitere 35.700 in Musikschulen. In den Musikstudiengängen sind etwa 25.500 Studenten eingeschrieben.

2.1 Erkrankungshäufigkeit bei Berufsmusikern

Die Größenordnung der berufsbedingten Erkrankungen von Musikern ist erst in den letzten Jahren in vollem Ausmaß erkannt worden. Die erste deutsche Untersuchung zu gesundheitlichen Beschwerden wurde von Schmidtke und Schmale 1985 an 1.803 Orchestermusikern durchgeführt. 40 bis 80 % gaben an, unter gesundheitlichen Beschwerden zu leiden, deren Ursachen sie in ihrer Berufsausübung sahen.

1986 führten Fishbein und Middlestadt eine groß angelegte Studie in den USA durch. In dieser ICSOM-Studie wurden 2.212 professionelle Orchestermusiker aus 48 US amerikanischen Orchestern befragt. In der Gesamtheit berichteten 76 % der Musiker von mindestens einem gravierenden gesundheitlichen Problem, das im Zusammenhang mit dem Musizieren gesehen wurde. Bei den Streichern lagen die Beeinträchtigungen geringfügig höher (78 %), verglichen mit den restlichen Instrumentengruppen (75 %) gaben 36 % der Befragten mehrere gleichzeitig bestehende Beschwerden an.

Die Zahlen der Erkrankungshäufigkeit von Berufsmusikern decken sich nahezu mit den Ergebnissen späterer Untersuchungen, die von

durchgeführt wurden.

Die bei Musikern auftretenden Erkrankungen und Beeinträchtigungen spiegeln sich zunächst gewissermaßen "an der Oberfläche", den Muskeln und deren Sehnen, sowie dem Skelettsystem wider (Görtz 1998). Die eigentlichen Ursachen liegen in den außerordentlich komplizierten Wechselwirkungen zwischen akuten körperlichen Belastungen, instrumentenspezifischen Besonderheiten, psychomentalen Anforderungen und Belastungen durch Perfektions-, Konkurrenz- und Zeitdruck, sowie dem immer stärkeren Druck durch die Arbeits- und Organisationsform des Kulturbetriebs.

Dementsprechend ist die Diagnostik zeitaufwendig. Sie erfordert ein hohes Maß an zusätzlichen spezifischen Kenntnissen der Besonderheiten des Musikerberufs.

2.2 Erkrankungshäufigkeit bei Musikstudenten

Epidemiologische gewonnene Zahlen bezüglich gesundheitlicher Beschwerden von Musikstudenten werden ähnlich hoch beziffert wie bei berufsausübenden Musikern.

So ermittelte Spahn (1995) bei 197 Studenten der Freiburger Musikhochschule, dass 68 % unter körperlich-seelischen Belastungen litten.

Seidel (1997) kam zu dem Ergebnis, dass 85 % der Studierenden vor allem aufgrund von Aufführungsängsten sehr stark beeinträchtigt waren.

Brown (1997) untersuchte junge Musiker zwischen 10 und 22 Jahren. Er stellte fest, dass über 66 % an Muskel-/Skelettbeschwerden litten, und resümierte, dass nur frühe präventive Maßnahmen hier Abhilfe schaffen können.

Ähnliche Ergebnisse über gesundheitliche Störungen bei Musikstudenten, vor allem die oberen Extremitäten betreffend (66 %), finden sich in der Studie von Cayea (1998).

Geht man davon aus, dass die spezifische Sozialisation, sowie die Ausbildung zum Musiker, erhebliche gesundheitliche Risiken in sich bergen, so muß festgestellt werden, dass wir zur Zeit in Deutschland weder über genügend spezifische Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten noch über Präventionsstrategien verfügen.

2.3 Prävention von gesundheitlichen Störungen

Eine Untersuchung zum Bedarf an musikermedizinischen Leistungen, durchgeführt an der Musikhochschule Dresden (Hildebrand 1995), ergab, dass 90 % aller Studenten bei Beginn ihrer Ausbildung aufgeschlossen für frühinterventionelle Maßnahmen waren. Danach besteht bei Musikstudenten durchaus ein Bedürfnis, sich mit physiologischen und psychologischen Fragestellungen, präventivorientiert, auseinanderzusetzen. Bedauerlicherweise gibt es bisher an den Musikhochschulen lediglich in geringem Umfang Veranstaltungen zur Prävention gesundheitlicher Störungen.

Eine Evaluierung von Hildebrand (1995) erbrachte,

Die Vielfalt ausbildungsabhängiger, berufsspezifischer und gesundheitlicher Störungen bedingt ebenso vielfältige Ansätze zu Prävention und Behandlung. Die hohe Zahl gesundheitlicher Beeinträchtigungen erfordert daher große Anstrengungen in der Forschung und im Umsetzen präventiver Strategien. Frühzeitige und regelmäßige präventive Maßnahmen können zur Verhütung bzw. Reduzierung musikerspezifischer Gesundheitsstörungen beitragen (Mahlert 1999).

2.4 Anwendungsbezogene Forschung

Hinsichtlich berufsbedingter Erkrankungen von Musikern ist die anwendungsbezogene Forschung noch im Anfangsstadium. Die Ausrichtung der Forschung muß sich u. a. mit folgenden Fragekomplexen auseinandersetzen:

Schmerzzustände beim Musizieren:

Angst beim Musizieren:

Koordinationsstörungen beim Musizieren (Altenmüller 1996):

Hörstörungen:

Ergonomische Fragestellungen:

Vergleichen wir die Forschungsmöglichkeiten der Musikermedizin mit den Möglichkeiten der Sportmedizin, so müssen wir feststellen, dass wir in der Bundesrepublik im Bereich der Sportmedizin über 22 Forschungseinrichtungen mit 50 Hochschullehrern bei insgesamt 6.700 Sportstudierenden verfügen. Im Bereich der Musikermedizin gibt es lediglich einen Forschungsbereich mit einem Hochschullehrer bei insgesamt 25.500 Musikstudenten.

3. Aufbau des Kurt-Singer- Instituts für Musikergesundheit

3.1 Bisherige Angebote zum Thema Musikphysiologie und Musikermedizin in Deutschland

Seit Mitte der neunziger Jahre gibt es in Deutschland verschiedene Ansätze zur Weiterentwicklung der Prävention, Forschung und Behandlung von Spielstörungen bei Musikern. Eine Erhebung (Stand März 2000) über Aktivitäten im Bereich der Musikphysiologie und Musikermedizin an musikalischen Ausbildungsstätten in Deutschland zeigt folgende Ergebnisse:

  1. In den allgemeinbildenden Schulen mit dem Schwerpunkt Musik, den Musikschulen, Konservatorien, Fachakademien, Kirchenmusikschulen und -hochschulen gibt es bisher nennenswerten Initiativen im Bereich der Musikphysiologie und Musikermedizin nicht.

  2. An den 24 Musikhochschulen Deutschlands werden zum Thema Musikermedizin und Musikphysiologie zur Zeit 15 Lehraufträge vergeben, von denen 11 fakultativ und 4 obligat sind. Davon werden 3 Lehraufträge durch Honorar-Professuren wahrgenommen (Dresden, Hamburg, Frankfurt). Eine ordentliche Professur gibt es nur an der Hochschule für Musik in Hannover.

3.2 Vorarbeiten des Autors

Erste Erfahrungen im Bereich der Musikermedizin konnte der Autor 1993 während eines Forschungsjahres in San Francisco bei führenden Vertretern der Musikermedizin in den USA sammeln.

Seit dem Wintersemester 1996/97 findet an der Hochschule der Künste in Berlin und seit dem Sommersemester 1999 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin eine wöchentliche Musiker-Beratung statt. In dieser Beratungssprechstunde geht es um diagnostische Grundfragen. Zum Teil werden die Studierenden an Spezialisten aus den Bereichen der Medizin, der Physiotherapie, der Psychologie und des Instrumentenbaus weitergeleitet. Für die fachspezifische Koordinationen wurde ein Netzwerk von Vertretern/Experten unterschiedlicher Berufe aufgebaut. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit Lehrern für Entspannungstechniken an der UdK und Physioprophylaxe an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".

Erste Ergebnisse dokumentieren sich in Vorträgen und Veröffentlichungen in den einschlägigen Fachzeitschriften (Möller 1998,1999). 1998 fand der 6. Europäische Kongreß für Musikermedizin und Musikphysiologie in Berlin mit über 400 Teilnehmern aus 18 Ländern statt, dessen wissenschaftliche Leitung dem Autor oblag. 1998 erfolgte seine Berufung in das Internationale Board of Performing Arts Medicine Association (PAMA) in den USA und 1999 die Wahl zum Vizepräsidenten der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin.

3.3 Die spezifische Arbeitsweise des Kurt-Singer Instituts für Musikergesundheit

Die berufliche Tätigkeit und die gesundheitlichen Störungen des Musikers stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts. Die Einrichtung soll von einer multidisziplinären Arbeitsgruppe getragen werden, die hochschulübergreifend zusammengesetzt ist und aus Medizinern, Musikern, Psychologen, Physiotherapeuten und Bewegungslehrern besteht. Nur so können die zentralen gesundheitlichen Probleme in den künstlerischen Berufen umfassend erkannt und erfolgreich behandelt werden. Das Ziel des Instituts liegt in der Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen zum Schutz, zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit von Musikern.

Das Institut hat drei Arbeitsschwerpunkte:

  1. Prävention,

  2. Diagnostik und Behandlung,

  3. anwendungsbezogene Forschung.

Zu 1) Prävention:

Da die im Studium und im späteren Beruf auftretenden Beschwerden und Erkrankungen häufig bereits in der Hochschulausbildung vorausgehenden Unterrichtszeit entstehen, sieht das Institut seine besondere Aufgabe in der Prävention. In Ergänzung zum bisherigen Studium sind Veranstaltungen/Seminare zu folgenden Gebieten vorgesehen:

a) Einführungskurs zu Beginn des Musikstudiums (obligatorisch)

Studierende sollen in der ersten Woche ihres Studiums mit einer mehrtägigen Einführung in das spätere Berufsleben als Musiker vertraut gemacht werden.

Die wichtigsten Themen sind hier:

b) Musikphysiologische Seminare und Vorlesungen (2-semstrig, obligatorisch)

Die wichtigsten Themen sind hier:

Zu 2) Diagnostik und Behandlung:

Zur Diagnostik und Behandlung gesundheitlicher Störungen soll im Institut eine interdisziplinäre Sprechstunde mit folgenden Zielen eingerichtet werden:

Zu 3) Angewandte Forschung

Die anwendungsbezogene Forschung des Instituts wird in intensiver und regelmäßiger Zusammenarbeit mit Hochschuleinrichtungen der Medizin und der Psychologie, sowie mit den Lehrenden und Studierenden der Musikhochschulen durchgeführt. Dringender Forschungsbedarf besteht im Bereich der nachfolgend genannten Gebiete:

Im Bereich nationaler und internationaler Aktivitäten wird das Institut in Berlin folgende Aufgaben wahrnehmen:

Seit 1996 besteht der "Arbeitskreis Musikermedizin", dem über 60 verschiedene Professionen angehören. Jährlich mehrmals finden Treffen zum wechselseitigen Informationsaustausch und zu fachwissenschaftlichen Diskussionen über die Entwicklung der Musikermedizin statt.

3.4 Relevanz für die Musikhochschulen und die Berufsmusiker Deutschlands

Das Institut für die Musikhochschulen und die Berufsmusiker wird erwartungsgemäß folgende Auswirkungen haben:

4. Arbeits- und Zeitplan

Gründung des Kurt-Singer-Instituts für Musikergesundheit 31. Mai 2002
Arbeitsbeginn WS 02/03
Aufstellung eines Finanzierungs- und Aufgabenplans WS 02/03
Einwerbung möglicher Geldgeber (Hochschulen, Europamittel, Stiftungen usw.) WS 02/03 und SS 03
Einrichtung einer C4 Professur SS 03

5. Finanzierungsplan

5.1 Personalmittel

Funktion Vergütungsgruppe Kosten jährlich (DM) Kosten jährlich (Euro)
1 Hochschullehrer mit dem
Schwerpunkt Musikermedizin
BesGr. C4 151.080,00 77.246,00
2 wissenschaftliche Mitar-
beiter
BAT II a 115.750,00 59.182,00
1 Physiotherapeut/in BAT Vl b 69.790,00 35.684,00
1 Sekretärin/ Sachbear-
beiterin
BAT Vll/Vlb 64.310,00 32.881,00
Studentische Hilfs-
kräfte
Gruppe 1 22.490,00 11.499,00
Tutoren Gruppe 2 20.420,00 10.441,00
gesamt 443.840,00 226.933,00

5.2 Sachmittel

Raumbedarf:
1 Sekretariat
2 Arbeits- bzw. Seminarräume
1 Raum für Bewegungstherapie

Grundausstattung Physiotherapie:
Behandlungsbank, Matten, Hocker, Spiegel, Videoaufnahmegerät

Finanzbedarf 25.000 DM (einmalig) = 12.782,00 €


Literaturverzeichnis

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  4. Cayea, D. et al. (1998). lnstrument-spezific rates of upper-extremity injuries in music students. Medical problems of performing artists, 1 /98.

  5. Critchley, M.,Henson, R. A. eds. (1977). Music and the brain, studies in the neurology of music. London, William Heinemann.

  6. Fishbein, M., Middlestadt, S.E. (1989). Medical problems among ICSOM musicians Overview of a National Survey. Medical Problems of Performing Arts, 3/88.

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  16. Schenk, D. (1994). Von Joachim bis Schreker. Ein Rückblick auf die Akademische Musikhochschule. Neue Berlinische Musikzeitung, 9, H. 2.

  17. Seidel, E. J. (1998). Vergleichende Studie zu klinisch relevanten Belastungsfaktoren und Belastungskomplexen bei Musikstudenten und Berufsmusikern. Vortrag, 6. Internationaler Kongreß für Musikermedizin und Musikphysiologie, Berlin.

  18. Seidel, E. J., Wick, C. & Günther, R (1997). Retrospektive Studien zur Anamnesedauer von Fehlbelastungsschäden des Stütz- und Bewegungsapparates bei Musikern. Musikphysiologie und Musikermedizin, 4, 50-56.

  19. Spahn, C., Richter, B. & Zoschke, 1. (1998). Musikerspezifische Belastungen, Einstellung zur eigenen Gesundheit und Selbstaufmerksamkeit bei Musikstudenten. Eine Fragebogenstudie an der Freiburger Musikhochschule. Vortrag, 6. Internationaler Kongreß für Musikermedizin und Musikphysiologie, Berlin.

  20. Schmale, H., Schmidtke, H. (1985). Der Orchestermusiker - seine Arbeit und seine Belastung. Schott, Mainz.

  21. Wagner, C., Blum, J. (1997). Musikphysiologie im Rahmen der Musikhochschule. Musikphysiologie und Musikermedizin, 4,12-19.

  22. Zaza, C. (1994). Research based prevention for musicians. Medical problems of performing artists, 1/94.


Autor: Prof. Dr. med. Helmut Möller, Arzt und Psychotherapeut, Professor für Sozialmedizin an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin.


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